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Zertifikate-Fonds
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Zertifikate-Fonds, 27.04.08

Von:
Anleger

Frage:
Was halten Sie von den neuartigen Zertifikate-Fonds?

Antwort:

Zertifikate-Fonds sind herkömmliche Investmentfonds. Neu ist, dass das Geld der Anleger nun auch in Zertifikaten angelegt wird. Neben den Aktienfonds und Rentenfonds etabliert sich also eine neue Kategorie von Fonds. Die Idee ist nicht schlecht, weil damit viele verschiedene Zertifikate in einem Fondspapier gebündelt werden, so dass zertifikatfreundliche Anleger nicht vor der Qual der Wahl stehen. Doch haben auch diese Fonds den Nachteil, dass sie viel zu teuer sind. Aus dem üblichen Aufgeld von 5% für jede Geldanlage und den jährlichen Gebühren müssen nämlich die Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie die Vergütungen für die Fondsmanager und die Zertifikate-Emittenten bezahlt werden. Hinzu kommt, dass Fonds gegenüber Zertifikaten meist steuerlich im Nachteil sind. Besser wäre ein neues Finanzprodukt als reines Zertifikat (kein Garantiezertifikat), dass unter einem "Dach" verschiedene risikoarme Zertifikate bündelt. Doch ein solches Dachzertifikat mit fester Struktur (z.B. verschiedenen Discount-Zertifikaten auf Aktienindizes) wäre wohl zu attraktiv für Anleger. Anders gewendet: es wäre wohl zu wenig interessant für die provisionsabhängigen Vertriebe der Banken.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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