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Nachrichten - Hintergründe - Abgründe
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 Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet. (Ralf Dahrendorf, 1995)

Mit dem Euro und der EZB - zugleich mit der Abschaffung der D-Mark und der Entmachtung der Deutschen Bundesbank - wurde ein systematischer Türöffner installiert, mit dem Deutschland dauerhaft geplündert werden kann.

Der Euro hat seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel verloren.
Er taugt nur noch für den Zahlungsverkehr und zum Schulden machen.

Mai 2010: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maizière "verkaufen" Deutschland.
Ein Regierungsmitglied: "Merkel war in Moskau, Schäuble im Krankenhaus und der de Maizière hat sich über den Tisch ziehen lassen." Klaus-Peter Willsch: Von Rettern und Rebellen, München 2015, S. 51)


Wie die großen Versicherer das Geld der Anleger investieren
14.12.10 
Millionen Menschen vertrauen ihr Geld Versicherungsgesellschaften an. Mit Kapital-Lebensversicherungen oder privaten Rentenversicherungen sparen Anleger und Vorsorger: monatlich mit festen Beträgen oder mit einmaligen Summen. Mehrere 100 Millionen Euro müssen die Versicherer so täglich anlegen. Wie? Das entnehmen Sie der --> Download-Tabelle.
Allianz Leben senkt die Zinsen. Andere Versicherer folgen. --> WELT

Erste Euroland-Anleihen sind gefragt: Attraktive Renditen - mäßiges Risiko
26.01.11 
Die von den Euro-Ländern gegründete Fonds-Gesellschaft European Financial Stability Fund (EFSF) hat ihre erste Euro-Anleihe auf den Markt gebracht: Volumen 5 Milliarden €, Laufzeit 5 Jahre, Rendite bei 2,75%. Bereits vor drei Wochen hatte die EU-Kommission eine 5-jährige Anleihe über 5 Milliarden € begeben. Für die Anleihen haften alle Euro-Länder. Die Renditen liegen momentan etwa um 0,40%-Punkte über denen von deutschen Bundesanleihen. EFSF-Chef Klaus Regling zeigt sich trotzdem zufrieden. Im Rahmen des Hilfepakets für Irland sollen die EU-Kommission und die EFSF Kredite von 45 Milliarden € zur Verfügung stellen. Die Transferunion lässt grüßen.

"Rürup"-Rentenverträge sind Zwangsjacken
06.12.10 
Bert Rürup stand als Sachverständiger Pate für die nach ihm benannte Förderrente. Dann wechselte er ins Lager der Anlageberater, die als Nutznießer gelten, wenn es um den Verkauf der steuerlich geförderten privaten Zusatzrente geht. 4 Millionen Selbstständige und 20 Millionen "Besserverdienende" sind im Visier der Finanzvertriebe. Die Steuervorteile scheinen auf den ersten Blick verlockend, stehen aber auf wackeligen Füßen. Den vollen Steuerabzug bekommt nur derjenige, der keine Beiträge zur gesetzlichen Renten-Versicherung oder in andere Vorsorgeinrichtungen zahlt. Wichtiger noch: Der vorsorgende Anleger muss in die Zukunft blicken können: Wer eine Rürup-Rente unterschreibt, bindet sich ein Leben lang; die Verträge sind nicht kündbar, nur selten übertragbar, nicht vererbbar und nicht beleihbar. „Die Rürup-Rente zwingt die Menschen in ein Korsett aus Bedingungen“, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten. Ein Unding für Selbstständige. Hinzu kommt, dass die Kosten und Gebühren der Versicherer einen erheblichen Teil der dahinplätschernden Erträge auffressen.  siehe auch --> Handelsblatt

Stehen wir jetzt am Anfang einer neuen Inflation?
17.01.11 
Die Geldschwemme in den USA und in Europa und die Politik des billigen Geldes konnten nicht ohne Folgen bleiben: Im Dezember 2010 lagen die Preise in Deutschland um 2,5%-Punkte über dem Jahresanfang. --> Siehe Preisindex-Tabelle --> Downloads. Der jüngste heftige Anstieg der Teuerung in der Euro-Zone hat nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) in Alarmbereitschaft versetzt. --> Handelsblatt. Seit 2005 hat der Euro 10 % an Kaufkraft eingebüßt. Das Statistische Bundesamt hingegen kommentiert die eigenen Zahlen unzulässig verharmlosend. Offensichtlich scheuen die Statistiker klare Worte, um es sich nicht mit den Politikern von "ganz oben" zu verderben.

Versicherungen gegen Wespennester?
22.11.10 
Bargeld 100Sicherheit scheint der Deutschen liebstes Kind zu sein. Viele versichern sich gerne gegen alle möglichen Gefahren des Alltags. Die Gefahr, dass einem die Decke auf den Kopf fällt, wird dadurch zwar nicht geringer; aber wenn ein Unglück passiert, soll wenigstens die Versicherung zahlen. Den Versicherern ist das sehr recht. Sie verdienen damit prächtig, und legen weiter zu: Kaum eine bietet heute noch einfache Hausrats- oder Wohngebäudeversicherungen an. Mit einem teuren Schutzbrief, der zusätzliche Hilfeleistungen verspricht, dürfen es sich Versicherte bequem machen. Man könnte glauben, dass sich viele Bürger in zunehmender Unmündigkeit wohl fühlen. --> WELT

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Weisheit des Tages
 
  Turbulenz ist gefährlich. Man kann sie nur schwer vorhersagen und sich noch schwerer dagegen schützen, doch am schwierigsten ist es, sie technisch zu beherrschen und von ihr zu profitieren. Im herkömmlichen Finanzwesen ignoriert man das natürlich. Dort unterstellt man, das Finanzsystem sei eine lineare, kontinuierliche und rationale Maschine. Diese Denkweise fesselt Ökonomen in logischen Verstrickungen.
(Benoit B. Mandelbrot, Mathematiker)
   
 
 
Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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