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Nachrichten - Hintergründe - Abgründe
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 Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet. (Ralf Dahrendorf, 1995)

Mit dem Euro und der EZB - zugleich mit der Abschaffung der D-Mark und der Entmachtung der Deutschen Bundesbank - wurde ein systematischer Türöffner installiert, mit dem Deutschland dauerhaft geplündert werden kann.

Der Euro hat seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel verloren.
Er taugt nur noch für den Zahlungsverkehr und zum Schulden machen.

Mai 2010: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maizière "verkaufen" Deutschland.
Ein Regierungsmitglied: "Merkel war in Moskau, Schäuble im Krankenhaus und der de Maizière hat sich über den Tisch ziehen lassen." Klaus-Peter Willsch: Von Rettern und Rebellen, München 2015, S. 51)


Griechenland wird umgeschuldet - Portugal kommt in den Club der gefallenen Engel - Deutschland gerät in eine Verfassungskrise
08.04.11, wurde am 18.04.11 bearbeitet  

Foto: Knipsermann

18.04.11: Euro-Staaten retten?
Angela Merkel riskiert eine Verfassungskrise. Experten in Deutschland sehen einen Verfassungsbruch, sollte die Kanzlerin nicht das Okay des Bundestags für die Finanzspritzen einholen. --> Handelsblatt 

15.04.11: Griechenland bekommt seine Staatsfinanzen nicht in den Griff und muss für zweijährige Anleihen 18,3 % Zinsen zahlen, während die EU-Finanzminister über härtere Reformen oder eine Umschuldung debattieren. --> Handelsblatt 

08.04.11:Ist Belgien der nächste Kandidat?
Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht sich Sorgen um Belgien. "Der hohe Schuldenstand, die Fälligkeiten der Staatsanleihen und die Abhängigkeit von ausländischem Kapital birgt hohe Kreditrisiken, wenn sich die Stimmung der Investoren verschlechtert", heißt in einem aktuellen Analysebericht des IWF, der der SZ vorliegt. --> SZ

07.04.11: Das hoch verschuldete Portugal gibt auf und beantragt Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm-Fonds. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker begrüßt Portugal im "Club der gefallenen Engel" und hält eine Summe von 75 Milliarden € für angemessen. --> WELT

Die Mär von der Euro-Rettung

Hilfsaktionen gefährden den Euro mehr als die Krisen in Griechenland, Portugal und Irland. Wer meint, die Überschuldungen könnten dem Euro nachhaltig schaden, verkennt ökonomische Grundregeln. Die EU-Rettungspakete sind der Bevölkerung falsch "verkauft" worden. Was den Euro wirklich in Gefahr bringen würde, ist ein Verstoß der EZB gegen ihren Stabilitätsauftrag. --> NZZ
 
 
07.04.11: In den Euro-Ländern bahnt sich eine drastische Kehrtwende im Umgang mit Griechenlands Staatsschulden an, weil die bisherigen Maßnahmen nicht verhindern, dass das Land weiter in die Krise rutscht. Wie die Financial Times Deutschland erfahren hat, wird hinter den Kulissen der Finanzministerien eine Umstrukturierung der griechischen Schulden "diskutiert". Regierungsvertreter einiger Euro-Länder zweifeln daran, dass Griechenland sich zukünftig wieder selbst an den Anleihemärkten finanzieren kann. --> FTD

Die Transferunion ist da - Deutschland verliert Hoheit über Staatsschulden
14.03.11, wurde am 31.03.11 bearbeitet  

Schwarze Schwäne14.03.11: Die Staats- und Regierungschefs des Euro-Raums haben am Wochenende historische Beschlüsse gefasst, die ein Sprengsatz für die EU-Länder sind und auch Deutschland langfristig überfordern. Der Euro-Rettungspakt ähnelt nun stark dem deutschen Länderfinanzausgleich, mit unabsehbaren Folgen: Die Länder werden aus ihrer Alleinverantwortung für Staatshaushalte entlassen. Dafür haftet nun die Gemeinschaft, ohne entscheidend Einfluss auf unseriöses Finanzgebaren nehmen zu können. --> FAZ

25.03.11: Beschlossen: Ab 2013 gibt es einen fixen Fonds, den Europäischen Stabilitäts-Mechanismus (ESM). Für die nun auf Dauer angelegte Euro-Krisenbewältigung muss Deutschland 21,7 Milliarden Euro (= 27,15 %) bar einzahlen. Hinzu kommen 168,3 Milliarden Euro, für die Deutschland mit abrufbarem Kapital oder Garantien einstehen muss. --> Wie der Euro-Krisenfonds funktioniert: FAZ

26.03.11: Frau Bundeskanzlerin, Sie haben uns an Europa verkauft!

Nun haben Sie es geschafft: Der Euro-Pakt ESM steht. Der Rettungsfonds kennt keine Grenzen, die Haftung ist unbeschränkt. Das Risiko, aus Garantien in Anspruch genommen zu werden, ist hoch und von Deutschland aus nicht beeinflussbar. "In Zukunft hängt die Nachhaltigkeit hiesiger Haushaltspolitik nicht zuletzt vom Ausgabeverhalten der Griechen oder Portugiesen und der Zahlungsfähigkeit der Franzosen ab... Auf ein solches Vabanquespiel hätte sich die schwäbische Hausfrau niemals eingelassen", schreibt Dorothea Siems in der WELT.

31.03.2011: Portugal steckt in einer schweren Finanzkrise und muss für 10jährige Staatsanleihen 8,23 % Zinsen zahlen. Analysten erwarten, dass Portugal Rettungskredite bis zu einer Höhe von 80 Mrd. € benötigt. Im April steht dem Land der nächste Härtetest bevor. Dann sind Kredite über 4,5 Mrd. € fällig. --> NZZ

14 US-Staaten wollen Gold und Silber als Zahlungsmittel legalisieren
25.03.11 
GoldDas Parlament des US-Bundesstaates Utah hat überraschend Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. 13 weitere US-Staaten wollen angeblich und aus Sorge um die Geldentwertung folgen. Die Schuldenpolitik der US-Regierung ist beängstigend. So treibt die US-Zentralbank FED den Geldumlauf durch den Ankauf von Staatsanleihen in ungeahnte Höhen. Eine Hyperinflation könnte die Folge sein. Die Kaufkraft von Münzen soll nach ihrem Materialwert berechnet werden. Die Legalisierung von Gold und Silber als Zahlungsmittel wird als eine Vorsichtsmaßnahme verstanden, um die Wirtschaft im Ernstfall aufrecht erhalten zu können. --> SPIEGEL

Pimco verkauft sämtliche US-Staatsanleihen
11.03.11 
US-Dollar 1Bill Gross, Manager des weltgrößten Anleihefonds Pimco, hat seine kompletten Schuldverschreibungen der US-Regierung verkauft. Gross gilt als "Bondkönig" und ist einer der geachtetsten Experten für festverzinsliche Papiere. Immer wieder warnt er vor den negativen Auswirkungen des riesigen US-Haushaltsdefizits und den Inflationsgefahren. --> Handelsblatt

Moody´s hat Spanien und Portugal herabgestuft - 

Und die USA stehen schlechter da als Griechenland...

... urteilt der Ökonomie-Professor Laurence Kotlikoff von der Boston University. Kotlikoff weist darauf hin, dass die USA eine fiskalische Lücke von rund 200 Billionen Dollar aufweisen, wenn man die impliziten Zahlungsversprechungen der Renten- und Sozialsysteme einbezieht. Die staatliche Altersvorsorge ist ein Schneeballsystem (englisch: Ponzi Scheme, benannt nach dem "Erfinder" Ponzi in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts), bei dem eine ständig wachsende Zahl an neuen Teilnehmern bzw. höhere Einzahlungen nötig sind, um die bereits eingegangenen Verpflichtungen bezahlen zu können. Das gilt auch für die gesetzliche Renten- und Sozialversicherung in Deutschland. Ein vergleichbares System hielt Ponzis Gesinnungsgenosse Bernard Madoff lange Zeit aufrecht. Die Fakten der Schuldenkrise und die Schurken rücken wieder ins Blickfeld. --> Neue Zürcher Zeitung

Kapital-Lebensversicherungen ohne Zukunft
07.03.11 
StierDie Lebensversicherung hat ausgedient: Der Garantiezins sinkt auf 1,75 % und bezieht sich ohnehin nicht auf die monatliche Beitragsleistung, sondern nur auf den Sparanteil (etwa 70 % bis 80 % des Beitrages). Auch die Überschussbeteiligung ist gefährdet, denn die Risiken aus den zum Teil in Staatsanleihen angelegten Kundengeldern sind erheblich. Zudem werden ab 2013 neue EU-Vorschriften gelten. Versicherungen müssen dann nach den Solvency-II-Regeln mehr Eigenkapital vorhalten, um die Garantiezinsen zu sichern. --> Handelsblatt

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Weisheit des Tages
 
  Die Banken, die zu groß sind, um unterzugehen, können wahnsinnige Summen zahlen, weil sie den Lohn der Risiken einheimsen, ohne die Kosten zu tragen: das Risiko pleitezugehen. Solange sie existieren, wird das internationale Finanzsystem nicht mehr sein als eine Parodie eines wirklich freien Marktes. (Niall Ferguson, Harvard-Professor)    
 
 
Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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