MONTAG, 10. DEZEMBER 2018
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg

 
Nachrichten - Hintergründe - Abgründe
Seite drucken 
 

 Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet. (Ralf Dahrendorf, 1995)

Mit dem Euro und der EZB - zugleich mit der Abschaffung der D-Mark und der Entmachtung der Deutschen Bundesbank - wurde ein systematischer Türöffner installiert, mit dem Deutschland dauerhaft geplündert werden kann.

Der Euro hat seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel verloren.
Er taugt nur noch für den Zahlungsverkehr und zum Schulden machen.

Mai 2010: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maizière "verkaufen" Deutschland.
Ein Regierungsmitglied: "Merkel war in Moskau, Schäuble im Krankenhaus und der de Maizière hat sich über den Tisch ziehen lassen." Klaus-Peter Willsch: Von Rettern und Rebellen, München 2015, S. 51)


Deutschland verliert die Souveränität
29.09.11 

StierDie Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmen dem Euro Rettungsfonds EFSF - Deutscher Anteil 211 Milliarden Euro plus x - mit großer Mehrheit zu. 

Der trojanische Rettungsschirm ist ein weiterer Schritt auf dem gemeinsamen, disziplinlosen Schuldenweg der Euro-Länder. Deutschland wird sich nach dem parteiübergreifenden Bundestagsbeschluss der Schuldenumklammerung nicht mehr schmerzfrei entziehen können. Wie die Bürger über die verloren gegangene Souveränität denken, wird die nächste Bundestagswahl zeigen.

21.09. 11
Ursula von der Leyen
hat ein großes Ziel: "Die Vereinigten Staaten von Europa - nach dem Muster der föderalen Staaten Schweiz, Deutschland oder USA." (SPIEGEL Nr. 35/2011). Dagegen hat für den Geld-Historiker Hans-Joachim Voth schon die Währungsunion keine Zukunft, weil den Euroländern die Möglichkeit genommen ist, sich durch variable Währungen wirtschaftlich anzupassen. Fünf Jahre gibt er dem Euro noch. "Wir müssen anfangen, die kulturellen Unterschiede in der EU ernst zu nehmen. Spanier sind nun einmal nicht die Holländer, und Griechen sind keine Deutschen", sagt er in einem SPIEGEL-Interview.

Die EU-Regierungen haben sich mit dem Euro und dem Fernziel eines Europäischen Bundesstaates verhoben. Das belegen die Verstöße gegen die Europa-Verträge von Maastricht und Lissabon. Ein Kooperatives Europa mit souveränen Staaten bringt den Menschen mehr Wohlfahrt als ein zentralistischer Bundesstaat Europa. Doch noch fällt es den Europa-Politikern schwer, von lieb gewordenen Versorgungsposten in Brüssel Abschied zu nehmen und sich für eine neue europafreundliche, zukunftssichere Denkweise zu öffnen.

Hochnebelzone Europa. Leitartikel von Gerd Held in der --> WELT : "Das neue Europa kommt handstreichartig. Mit Notverordnungen und rhetorischen Wortbildungen."

Der Euro: Wir müssen dran glauben
07.09.11 

Die Bundesverfassungsrichter schließen sich dem politischen Trend an, verlagern die Kompetenz praktisch zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg und machen den Weg frei für ungehemmtes Euro-Retten. --> FAZ

31.08.11: Die Bundesregierung bringt das Gesetz zum 780 Milliarden-Euro-Schirm auf den Weg. Deutschland soll mit anteilig 211 Milliarden Euro plus 20 % = 253 Milliarden Euro haften. Wofür man 211 Milliarden Euro ausgeben könnte. --> Handelsblatt
Deutschland verschuldet sich im 1. Halbjahr 2011 weiter, und das trotz des guten Konjunkturverlaufs. Die Medien heben hervor, dass das Defizit geringer geworden ist. Wie bescheiden. --> FAZ

27.08.11: Finanzminister Wolfgang Schäuble eckt mit seinem Versuch an, den Bundestag nur noch zum generellen Abnicken des 780 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds EFSF ohne direkte Kontrollmöglichkeiten zu bewegen. --> Handelsblatt 
"Wir sind Zeugen eines Zerfalls von Amtsbewusstsein und Prinzipientreue." --> FAZ

17.08.11: Ob gemeinsame Staatsanleihen für alle Länder der Währungsunion (Eurobonds) eingeführt werden sollen, bestimmt die politische Diskussion. Dabei sind sie nach deutschem Verfassungsrecht gar nicht erlaubt. Warum also die verschleiernde und falsche Fragestellung? --> FTD 

Tabu-Thema:
Die Schuldenkrise als Vehikel zum geräuschlosen Übergang von Nationalstaaten zum Europäischen Bundesstaat - ohne Volksentscheide.


10.08.1Australian Nugget1: Die Deutsche Bundesbank und andere europäische Notenbanken werden ihre Goldreserven nicht vermarkten, sondern sogar aufstocken; gegenteiligen politischen Vorstellungen zum Trotz. Aus gutem Grund: Sollte der Euro nicht zu halten sein, dürften Nachfolgewährungen nur noch Vertrauen finden, wenn sie in gewissem Umfang durch Gold der Notenbanken garantiert sind. --> Diskurs WELT

Pleitegeier06.08.11: Die EZB verliert mit dem erneuten Ankauf von europäischen Ramsch-Anleihen den Status des Stabilitäts-Garanten für den Euro. Als Euro-Festung erdacht mutiert die EZB zu einer Bad-Bank, die sich ihrer Instrumente zur Werterhaltung des Euro selbst beraubt. EU-Präsident Emanuel José Barroso bettelt mitten in der "Sommerpause" um noch mehr Geld. Es stürmt über Europa: Regierungen verlagern ihre hoheitliche Verantwortung für eigene Staatshaushalte gegen die Staatsraison auf die Brüsseler Technokratie; finanzwirtschaftlich ungebildet glauben die Verantwortlichen in Paris, Berlin und Brüssel, dass die Gesetze der Ökonomie mit politischen Mitteln ausgehebelt werden könnten. So werden die EU-Länder mit einem hanebüchenen Rettungsbündel gemeinsam in den finanziellen Abgrund getrieben. - Kein Trost: In den USA sind die Verhältnisse noch schlimmer, und China tobt angesichts der wertlos werdenden US-Dollar.

22.07.11: Das zweite Hilfspaket für Griechenland steht. Mit dem erneuten Kauf von Zeit verbindet Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker die Aussage: "Das ist das letzte Paket". Mit anderen Worten: "Die letzte Ausfahrt vor dem Ende der Sackgasse haben wir ignoriert". Die großen Finanzhäuser dieser Welt haben ihre politischen Entscheidungsträger in den Staaten fest im Griff. Die skandalöse Umverteilungs-Maschinerie setzt sich fort: Die Gewinnquellen für die Banken, Versicherungen und Fonds sprudeln weiter; mit Garantien der öffentlichen Haushalte, also der Steuerzahler. Ifo-Chef Hans Werner Sinn: "Die Sozialisierung der Schulden in Europa geht munter weiter". --> FAZ

22.06.11: Der weltgrößte Staatsanleihenfonds Pimco - eine Tochter der Allianz - rechnet mit Zahlungsausfällen in Griechenland und weiteren europäischen Ländern. Werden Staatsschulden "umstrukturiert", erfüllen derartige Maßnahmen nach den Regeln der Rating-Agenturen den Status der Pleite. Damit werden u.a. Kreditversicherungen (Credit Default Swaps) fällig, die Banken und Versicherungen untereinander abgeschlossen haben. Pimco-Chef Mohamed El-Erian hält es für unwahrscheinlich, aber möglich, dass solche Umstrukturierungen eine neue weltweite Finanzkrise auslösen. --> FTD

21.06.11: Während Politiker und Notenbanker die Staatsschuldenkrise in den Euro-Ländern mit der Methode des Durchwurschtelns zu bekämpfen versuchen, setzt sich bei Marktteilnehmern die Überzeugung durch, dass es nur noch darum geht, wann ein griechischer Staatsbankrott kommt, dem weitere folgen könnten. "Die in stratosphärische Höhen gestiegenen Zinsen griechischer Staatsanleihen sprechen eine deutliche Sprache," schreibt die --> NZZ.

Staatsschuldenkrise: Aber der Euro bleibt
07.07.11 

1 Euro"Der Euro bleibt, aber es wird einen anderen Euro geben. Die Währungsunion wird eher zu einer Koalition der Willigen. Im Laufe der Zeit wird sich der Euro auf einen harten Kern reduzieren, vielleicht mit zehn oder zwölf Staaten. Das kann schon in den nächsten drei Jahren passieren. Die Währungsunion wird dadurch homogener. Eine politische Union wird es dann nicht mehr geben müssen, weil die Länder ökonomisch stärker konvergieren," sagt der britische Bankexperte David Marsh. --> FAZ - Ein Bundesstaat Europa ist unrealistisch - Ein Staatenbund Europa hat Zukunft.

30.06.11:ZDF-Chefredakteur Peter Frey spricht freimütig aus, was die politische, finanzwirtschaftliche und mediale Klasse mehrheitlich denkt: Weg mit den Verträgen von Maastricht und Lissabon. Weg mit den waigelschen Beschwichtigungen bei der Einführung des Euro, dass jedes Euroland eigenverantwortlich ist, also keine Beistandspflicht besteht. Jetzt scheint es viel einfacher, wenn nur noch die "unmündigen" Steuerbürger allein die Folgen finanzieller Unvernunft tragen müssen. Ein real-brutales Denken und Handeln mit chaotischen Folgen. Athen bietet einen Vorgeschmack auf zwangsläufig kommende und nicht beherrschbare Unruhen in vielen europäischen Hauptstädten. Verlierer: Europa. Gewinner: China. - O-Ton Frey: "...Was ist eigentlich so schlecht an einer Transferunion, wenn die Regeln klar sind, kontrolliert und durchgesetzt werden? Auch die Bundesrepublik wird vom Länderfinanzausgleich und dem Ziel einheitlicher Lebensverhältnisse zusammengehalten. Dazu muss Deutschland auch in Europa bereit sein..." Welch undurchdachte Fragestellung. Der faktisch gescheiterte Länderfinanzausgleich als Vorbild? Das Ende ist vorhersehbar: Wenn die Geldbörsen der Deutschen wahrnehmbar und deutlich schrumpfen, wird es zu spät sein für Korrekturen, der Prozess nicht mehr gestaltbar sein. Und die schmählichen Worte des aalglatten Josef Ackermann über seine bös blickende Marionette Angela Merkel werden im Nachhinein nur noch zynisch wirken. --> ZDF

Schuldenkrise: BIZ warnt vor Inflation und einem Finanz-GAU
27.06.11 

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel schreibt in ihrem Jahresbericht: "Um es klar zu sagen: Die Marktturbulenzen rund um die Schuldenkrise in Griechenland, Irland und Portugal sind nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was bevorstünde, wenn die Anleger ihr Vertrauen in die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen einer grossen Volkswirtschaft verlieren würden." Notwendig sind beherzte Massnahmen "gegen die übermässige Verschuldung des privaten wie auch des öffentlichen Sektors, um eine solide Grundlage für ein hohes, ausgewogenes reales Wachstum und ein stabiles Finanzsystem zu schaffen." --> NZZ
25.06.11:
Die EZB hat nur 82 Milliarden € Eigenkapital, aber 1.900 Milliarden € zumeist Schrottpapiere in ihren Büchern. Die technische Insolvenz der EZB ist nicht weit. Finanz-Stratege Erwin Grandinger schreibt in einer Kolumne, was Sache ist. --> WELT
24.06.11:
"Warum zahlen die EU und der Internationale Währungsfonds immer mehr Geld nach Athen? Warum kann nicht jetzt schon umgeschuldet werden, selbst wenn die Banken jammern?", fragt Bettina Schulz in der --> FAZ. Ihre Antwort: "Der Knackpunkt ist, dass Griechenland es erst schaffen muss, wieder eigenständig an den Finanzmärkten Kapital aufzunehmen. Dies geht nur, wenn die Käufer von Staatsanleihen erkennen können, dass Griechenland ohne Schwierigkeiten seine Schulden bedienen und zurückzahlen kann..." --> Die Katze beißt sich in den Schwanz; die reine Investorensicht ohne realwirtschaftlichen Bezug hilft auch nicht weiter. --> Kommentar: Den Griechen wirklich helfen

Angela Merkel und die dummen Gänse
17.06.11 
GänsepredigtbrunnenEs war einmal eine Bundeskanzlerin, die wollte ewig regieren und überall auf Erden beliebt sein. Das konnte sie aber nur schaffen, wenn sie die Bürger ihres Landes mit salbungsvollen Worten einschläferte und auf der ganzen Welt viel Geld verteilte. Da sie selbst kein Geld hatte, ließ sie sich knifflige Gründe einfallen, um möglichst unauffällig an das Geld der Menschen in ihrem Land zu gelangen. Denn sie wollte ja trotz ihrer Diebschaften immer wieder gewählt werden. So verwandelte sie die Bürger in dumme Gänse und verkleidete sich selbst in einen wortgewandten Priester. Es dauerte nicht lange, und die Gänse schliefen im ganzen Land ein. Und auch die von ihnen ins Parlament abgesandten Gänse - ob mit schwarzen, grünen, roten oder gelben Ringen dekoriert - steckten müde ihre Köpfe ins Gefieder, nachdem sie bei jedem "alternativlosen" Aufruf laut schnatternd ihre Flügel gehoben hatten. Als die falsche Priesterin alle ihre Opfer mit den Worten "2011 soll für den Euro das Jahr des Vertrauens werden" endgültig eingelullt hatte, zeigte sie ihre wahre Natur als raffinierter Fuchs: In aller Ruhe rupfte sie ihren Opfern ihr Federkleid aus und scheuchte sie unter heftigem Geschnatter in ein verarmtes Land.

Weitere Seiten <<  1 | 2 | 3 | 4 |
 5 
| 6 | 7 | 8 | 9 | >>


   

 
Weisheit des Tages
 
  Wir gehen Schritt für Schritt bis an die Schmerzgrenze, bis die Bevölkerung aufschreit. Dann geben wir etwas Ruhe und setzen unseren Kurs bis zum nächsten Aufschrei fort. So kommt man in der Phase der Reaktionsverzögerung Schritt für Schritt voran.
(Jean-Claude Juncker, Euro-Gruppenchef)
   
 
 
Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
Stimmen Sie ab
Kann Deutschland die Währungshoheit innerhalb der EU zurück erlangen?