MONTAG, 10. DEZEMBER 2018
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Kommentare: Tabulos, satirisch und vom Zeitgeist befreit
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Mit souveräner Kraft und einem kräftigen Schuss Humor
gegen behagliche Trägheit.

Mit Sorgfalt und Diskussionskultur
gegen gleichgeschaltetes und betreutes Denken,
gegen Herdentrieb und gegen Leichtsinn.

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Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
(Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA von 1913 - 1921)

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StierWer wagt es, dem König die Wahrheit zu sagen?
Der Narr soll es wagen!
Der König lässt jedem den Kopf abschlagen!
Das kann der Narr am besten vertragen! He, hoppla!
(Hans Scheibner: Das Narrenlied)
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Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe,
den bitte ich um Entschuldigung.
(Johannes Brahms)
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Scheubli denkt laut: Ruhe im Bayerischen Wald
26.01.15 
Von: Lupo Scheubli
Nun haben wir ja mit der neuesten EZB-Geldschwemme durch den Ankauf von Staatsanleihen - äh, also den Anleihen aus den EuroSüd-Ländern - womit wir ja illegal die Gemeinschaftshaftung eingeführt haben - damit haben wir sämtliche roten Linien überschritten, die König Horst I. Seehofer von Bayern einmal lautstark und öffentlich als strafbar und politisch unakzeptabel markiert hat. Und was sagt er nun oder was tut er? Nichts. Warum? Weil er inzwischen dazu gelernt hat. Ich hatte ja schon Zweifel, ob das bei ihm möglich ist, aber er sagt selbst: "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." Genau so ist es!

Scheubli denkt laut: Bad Boys und Bad Bank
24.01.15 
Von: Lupo Scheubli
So viel Freiheit wie heute hatten wir noch nie! Ich meine, für uns als Politiker. Wir haben die EU-Bürokratie erfunden, dann den unkontrollierbaren ESM-Hilfsfonds; und vor allem haben wir die EZB, die für uns die Drecksarbeit machen muss. Böse Jungs dort, äh, denen wir gerne den Rücken frei halten. Nur der Weidmann von der Bundesbank hat das noch nicht so ganz verstanden und hält noch die deutsche Fahne hoch. Der Juncker hat ja völlig recht: Wir gehen einen Schritt vor, horchen, ob jemand schreit. Wenn nein, gehen wir weiter. Erinnern Sie sich? Da haben alle gewettert, als wir die Eurobonds einführen wollten. Und jetzt? Nun haben wir die Gemeinschaftshaftung über die EZB problemlos eingeführt. Und, geht jemand dagegen auf die Straße? Nein, weil es noch niemand am eigenen Geldbeutel merkt! Also machen wir weiter, lassen die EZB die Ramsch-Anleihen der EuroSüd-Länder aufkaufen und schreiben sie in der EZB klammheimlich ab. So brauchen wir nicht mal mehr einen Schuldenschnitt. Es läuft wie geschmiert, und ein Klasse-Modell für die Zukunft, oder? Ein schönes Wochenende, Ihr Lupo Scheubli.

EZB-Geldschwemme treibt uns in den Abgrund
23.01.15 
Von: Argus Auge
Nun erleben wir hautnah, was wir zwar schon wussten, aber gerne verdrängt haben: Frankreich und Italien dominieren zusammen mit den anderen Südländern die EZB. Deutschland ist isoliert, entmachtet, dafür aber im Ergebnis der große Kostenträger des gigantischen Ankaufs von Staatsanleihen der schwachen Euro-Länder. Nahezu unbegrenzt viel Geld für neue Schulden, die wie Betäubungsmittel wirken, statt Selbsthilfe-Aktivitäten in den Euro-Ländern auszulösen. Die Bürger werden mit fulminanten Gelddrogen ruhiggestellt, vom Drogenboss der EZB. Doch der ist für die Konjunkturpolitik in Europa gar nicht zuständig, kann sich aber nicht wehren. Denn die antriebslosen Euroland-Regierungen haben ihm den schwarzen Peter dafür hingeschoben und heucheln nun die Unabhängigkeit der EZB vor. Ja, sie kritisieren die EZB sogar für ihr Ankaufprogramm, freuen sich aber insgeheim, dass sie dem Schuldenschnitt für Griechenland vorerst entkommen sind. Allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel, während sich Finanzminister Wolfgang Schäuble einmal mehr als überzeugter Europäer lieber bedeckt hält. Doch auch der weiß wie Mario Draghi, dem alten Goldman-Sachs-Hasen, sehr genau: Das alles ist nur ein Spiel auf Zeit. Und in nicht ferner Zeit werden die Mächte des Faktischen das große Währungsspiel abpfeifen. Das Schlimmste steht uns somit leider noch bevor. Die Finanzkrise 2008 war dagegen ein Kindergeburtstag.

Scheubli denkt laut: Bundeskanzler und Schatzkanzler
22.01.15 
Von: Lupo Scheubli
Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Die Merkel sagt immer häufiger: "Ich als Bundeskanzlerin..." Damit kann sie mich als den eigentlichen Bundeskanzler nicht ärgern. Darauf falle ich als alter Polit-Haudegen nicht rein. Schließlich bin ich ja auch noch Schatzkanzler, streng betrachtet von ganz Europa. Und da weiß auch die Merkel, wenn ich den Geldhahn zudrehe, kann sie so viele Satz-Pirouetten drehen wie sie will, da passiert gar nichts.

Kasino Kommunal
21.01.15 
Von: Argus Auge
Die Schweizer-Franken-Aufwertung bringt es an den Tag: Kommunale Kämmerer in Deutschland spielen Kasino und verzocken sich mit hohen Währungsrisiken, die nun in dreistelliger Millionenhöhe einschlagen wie eine Bombe. Städte wie Bochum, Essen und Osnabrück sind nur die Spitze des Eisbergs. Als redliche Steuerbürger können wir mehr als nur den Kopf über so viel Unverstand schütteln: Wir fordern, dass Köpfe rollen, natürlich nur sinnbildlich, aber wirksam. Es kann nicht sein, dass wir die Steuersünder in den Knast stecken und Steuerverschwender frei herum laufen lassen.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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