MONTAG, 10. DEZEMBER 2018
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Kommentare: Tabulos, satirisch und vom Zeitgeist befreit
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Mit souveräner Kraft und einem kräftigen Schuss Humor
gegen behagliche Trägheit.

Mit Sorgfalt und Diskussionskultur
gegen gleichgeschaltetes und betreutes Denken,
gegen Herdentrieb und gegen Leichtsinn.

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Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
(Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA von 1913 - 1921)

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StierWer wagt es, dem König die Wahrheit zu sagen?
Der Narr soll es wagen!
Der König lässt jedem den Kopf abschlagen!
Das kann der Narr am besten vertragen! He, hoppla!
(Hans Scheibner: Das Narrenlied)
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Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe,
den bitte ich um Entschuldigung.
(Johannes Brahms)
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Scheubli denkt laut: Zuerst die bockigen Griechen wieder einfangen
02.02.15 
Von: Lupo Scheubli
Frau Merkel meint, ich soll mich mit meinem Plan B nicht noch weiter aus dem Fenster lehnen. Das wäre nicht hilfreich und würde die Leute nur verunsichern, auch in der Uckermark. Ich soll mich jetzt lieber erstmal um die bockigen Griechen kümmern, damit sie neues Geld von uns wieder freiwillig entgegen nehmen. Beißen auch noch die fütternde Hand, unglaublich. Jetzt üben wir Deeskalation, und der Juncker und der Schulz legen einen neuen roten Teppich für die Griechen aus. Erst schmeißen sie die Troika aus EU, EZB und IWF raus, und dann ledern sie unseren Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem vor den TV-Kameras ordentlich ab. Also, nein. Der wusste gar nicht wie ihm geschah, und dann hat ihm der Yanis Varoufakis auch noch frech die Hand gereicht, mit der anderen in der Hosentasche. Also wirklich. Nun: Den Plan B schließe ich öffentlich erst einmal aus. Dafür beruhige ich als deutscher Schatzkanzler die Euro-Gruppe mit neuem Geld von der EZB. Dass dieses Geld zu 26 % und später sogar noch höher aus den Taschen der deutschen Steuerzahler fließt, wissen die meisten Bürger bei uns ja nicht. Und so lange wir den Plan B nicht ziehen, merken sie es auch nicht direkt. Äh, das sollte ich ja nicht mehr sagen.

Tagesschau: Staatliches Erziehungsfernsehen
30.01.15 
Von: Argus Auge
Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, die Tagesschau nervt. Weltoffen? Allenfalls in homöopathischer Dosierung. Qualitätsjournalismus? Die Themenwahl: Provinzieller Tellerrand. Die Reihenfolge: Eigenwillige Wichtigtuerei. Der Grundton: Einflößende Gehirnwäsche. Die Beiträge: Getretener Quark wird breit, nicht stark (Goethe). Eine Sendung etwa so: Die Griechen, Pegida, Edathy, einmal mehr NSU, Steinmeier (gewohnt weinerlich), ein Sportbericht, Wetter. Was sonst in der Welt passiert ist soll man sich auf Tagesschau.de ansehen. Tipp: euronews einschalten und ansonsten online gehen. Die Tagesschau können Sie dabei getrost links liegen lassen.

Scheubli denkt laut: Der Plan B
29.01.15 
Von: Lupo Scheubli
Meine Kollegen in Berlin fragen mich jetzt öfter, ob sie den Plan B einmal sehen könnten. Offiziell gibt es ihn ja gar nicht, jedenfalls bestreite ich das immer, wenn ich gefragt werde. Der Draghi macht es übrigens genau so. Aber ich habe ja seit 2012 den Herrn Holle, der im Finanzministerium meine Abteilung "Enteignung" leitet. Ein tüchtiger Mann, den ich von der Boston Consulting Group eingekauft habe. Der dreht nicht nur Däumchen mit seinen Leuten, das können Sie mir glauben. Die meisten denken ja, der Plan B soll den großen Finanzcrash verhindern. Das ist Quatsch, der lässt sich nicht mehr ausschließen. Wie überhaupt: Was kann man denn schon ausschließen? Nein, der so genannte Plan B soll den Crash nicht verhindern, sondern managen, also regeln, wie eine Währungsreform über die Bühne gehen soll. Äh, ich glaube, für heute habe ich schon fast zu viel gedacht, oder?

Scheubli denkt laut: Die Griechen sind unser geringstes Problem
28.01.15 
Von: Lupo Scheubli
Als die Griechen vor fünf Jahren gesagt haben: "Wir können nicht mehr, wir müssen raus aus dem Euro." Da haben wir ihnen geantwortet: "Es geht nicht um euch, es geht um viel mehr. Ihr bleibt drin!" Folglich haben die griechischen Regierungen seitdem unseren Persilschein gerne zu ihrem Vorteil eingesetzt. Klar, wir haben den Griechen ein Sparprogramm auferlegt, das strikt zu beachten ist und von der Troika aus EU, EZB und IWF streng kontrolliert wird. Das mussten wir ja machen, damit erstmal Ruhe ist. Nun, wir haben mit dem Gelddrucken für Griechenland bekanntlich Zeit gekauft. Schön und gut, wenn einem in der gewonnenen Zeit etwas Vernünftiges einfällt. Uns ist leider nur eingefallen: Nochmal und noch einmal Zeit kaufen. Dumm, dass die Zeit so schnell vergeht. Aber glauben Sie mir, die Griechen sind unser geringstes Problem, sie können jetzt gerne aussteigen, das macht uns nichts. Aber Italien und Frankreich sind ganz andere Kaliber, Reform unfroh wie sie sind. Und wenn die vor der Hilfe-Geld-Tür stehen, dann fällt mir nichts mehr ein. Außer Plan B...

Griechen können Zukunft
27.01.15 
Von: Argus Auge
Statt der Troika-Fesseln haben die Griechen ihre Freiheit gewählt. Sie haben sie auf der linken und rechten Seite des politischen Spektrums gefunden, weil sie woanders nicht war. Das ist zu honorieren. Die Griechen wissen, dass ihr Land die bestehenden Schulden niemals zurückzahlen kann. Und sie wissen, dass sie als Euroland weder mit den alten noch mit neuen Schulden überleben können. Die Griechen wissen in ihrer Verzweiflung besser als wir Außenstehende, und viel besser als die Euro-Politiker, dass es nur einen sinnvollen Ausweg gibt: den über die Rückkehr zur Drachme. Wie gern wären sie im Euro geblieben, doch die alte Polit-Klasse hat Land und Leute komplett ausgebeutet und die Euro-Segnungen in die eigenen Taschen gewirtschaftet. Dies alles unter den Augen der EU-Euro-Mächtigen in Brüssel, Paris, Berlin und anderswo. Schaffen wir den Griechen nun einen Ausweg für einen fairen Neuanfang: Einen vollständigen Schuldenerlass, denn das Geld ist ohnehin weg, verbunden mit einem Austritt aus dem Euro und mit neuer eigener Währung, begleitet von professionell geführten Aufbauprogrammen, damit deren Gelder nicht wieder in die Taschen der herrschenden Familien wandern. Das unmenschliche Hinhaltespiel muss jetzt ein Ende haben, um den redlichen Griechen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Frau Merkel und Herr Schäuble: Beweisen Sie uns, dass Sie Europa voranbringen können. Wir wissen: Die Griechen können die Ärmel aufkrempeln. Die Deutschen sind ihr Vorbild, machen Sie es nicht kaputt!

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Bundessteuergesetzbuch
Paul Kirchhof, Verfassungs- und Steuerexperte ("Der Professor aus Heidelberg"), hat ein einfaches, gerechtes und komplettes Steuer-Reformwerk vorgelegt. Mit einem Expertenteam enststand in jahrelanger und mühevoller Kleinarbeit und mit realen Stresstests ein Reformvorschlag, der diesen Namen redlich verdient: Nur noch vier Steuerarten statt 30; einheitliche Steuersätze mit passenden Freibeträgen für geringe Einkommen, Wegfall von 534 Steuerprivilegien. Gewinner: Die vielen anständigen Steuerbürger. Verlierer: Die Steuertüftler und deren Helfer. Das Bundessteuer-Gesetzbuch ist im Verlag C.F. Müller erschienen, 1306 Seiten, 139,95 €.


 

 
 
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