MONTAG, 10. DEZEMBER 2018
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Kommentare: Tabulos, satirisch und vom Zeitgeist befreit
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Mit souveräner Kraft und einem kräftigen Schuss Humor
gegen behagliche Trägheit.

Mit Sorgfalt und Diskussionskultur
gegen gleichgeschaltetes und betreutes Denken,
gegen Herdentrieb und gegen Leichtsinn.

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Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
(Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA von 1913 - 1921)

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StierWer wagt es, dem König die Wahrheit zu sagen?
Der Narr soll es wagen!
Der König lässt jedem den Kopf abschlagen!
Das kann der Narr am besten vertragen! He, hoppla!
(Hans Scheibner: Das Narrenlied)
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Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe,
den bitte ich um Entschuldigung.
(Johannes Brahms)
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Big Data und das Ende der Privatheit
21.02.15 
Von: Argus Auge
Wir erliegen mehr und mehr den Verlockungen der fortschreitenden Digitalisierung und wollen uns den technischen Entwicklungen nicht entziehen. Ob Internet-Telefonie (VoIP), Surfen im Internet, Online-Geschäfte, Streaming-Dienste, PC, Notebook, Smartphone, Tablet, Smartwatch, Connected Car, e-Home, e-Sport, Digital-Brille, oder was sonst noch kommt: Neugier, Spieltrieb, Schnäppchenfreude, Bequemlichkeit und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Sicherheit treiben uns an. Freiheit und Unabhängigkeit scheinen nicht mehr so wichtig. Die Kehrseite: Wir geben im Zuge der völligen Vernetzung so gut wie alle Informationen von und über uns preis, bis hin zu unseren Verhaltensmustern. Bewusst, unbewusst oder ungewollt. Riesige Datenkraken (private Unternehmen und staatliche Dienste) analysieren ständig unser Verhalten und steuern uns mit unsichtbarer Hand. Zwar glaubt jeder noch selbst zu entscheiden, real aber werden uns Lifestyle- und Beratungs-Apps "vorschlagen", was man in allen Lebenslagen am besten tun sollte. Navigation und betreutes Denken auf ganzer Linie. Bereitwillig bis dankbar folgen wir. Schlagworte wie "Beeinflussung" oder gar "Manipulation" finden sich nur noch in den Köpfen einiger Privatsphären-Nostalgiker.

Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht
10.02.15 
Von: Argus Auge
Zuerst die vollständige Erosion einer desolat regierten Ukraine, dann die dilettantischen EU-Versuche, die Ukraine ins westliche Lager zu ziehen: Darauf hatte Russland lange und geduldig nur gewartet, um sich über Nacht die Krim einzuverleiben und im Anschluss die pro-russischen Ostgebiete der Ukraine faktisch zu annektieren. Die westliche Allianz? Überrascht, hilflos, abwartend und mit zaghafter Sanktionspolitik, wie zu erwarten ohne Erfolg. Die Leidensfähigkeit der Russen ist groß und im Machtpoker unschlagbar. Längst ist der Ukraine-Konflikt zum Stellvertreterkrieg um eine neue Weltordnung geworden, deshalb kaum noch beherrschbar. Die Russen wollen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor 25 Jahren wieder eine Weltmacht auf Augenhöhe werden. Die USA wollen genau das verhindern und alleinige Weltmacht bleiben. China hält sich zunächst raus. Die Europäer sind nicht einmal eine Einflussmacht angesichts ihrer uneinheitlichen Interessen. Die Eskalation des Ukraine-Konflikts mit Waffengewalt ist sowohl von amerikanischer wie von russischer Seite programmiert. Das globale Kräftemessen mit Kollateralschaden am Schwarzen Meer nimmt auf menschliche Schicksale keine Rücksicht. Erst wenn der Kampf ausgefochten und neue Einflussgebiete - nach dem Vorbild der Jalta-Konferenz vor 70 Jahren - festgeklopft sind, werden die leidenden Menschen auf humanitäre Gesten hoffen dürfen.

Scheubli denkt laut: Die Griechen müssen den Ausweg selbst finden
09.02.15 
Von: Lupo Scheubli
Manche Parteifreunde erwarten von mir selbstkritische Töne im Umgang mit den Griechen. Das ist erstens naiv, und zweitens ist Selbstkritik nicht meine Stärke. Wir haben bei den Griechen alles richtig gemacht. Die Griechen dagegen haben sich den Zugang zum Euro 2001 mit falschen Zahlen erschlichen. Gut, das haben wir gewusst und deshalb nicht tief gebohrt. Und sie haben 2010 mit geschönten Statistiken neues Geld aus unserem Steuersäckel geholt. Das haben wir auch gewusst; deshalb ist das frische Geld ja hauptsächlich an die Banken geflossen, die damit ihre Kreditrisiken gegenüber Griechenland abbauen konnten. Und nun verlagern wir nach und nach die griechischen Schulden an die EZB, damit die Geldinstitute wieder Luft haben, allen Euroländern frisches Geld zu pumpen. Dazu brauchen wir die großen Banken; deshalb haben wir sie seit 2008 für unsinkbar erklärt. Ist das nicht titanisch? Noch ein Letztes zu den Griechen: Die Bürger dort können einem zwar leid tun, aber ihre Regierungen haben sie sich selber gewählt. Und ob sie im Euro bleiben wollen oder nicht: Diese Entscheidung können und wollen wir ihnen nicht abnehmen. Mein persönlicher Rat: Zieht den Stecker, lasst die Schulden sausen und fangt noch einmal von vorne an.

Gloria Estefan: Alle Politiker fliegen nur auf Sicht
05.02.15 
Von: Argus Auge
Angesichts der vielen kriegerischen Konflikte und zahlreichen ungelösten wirtschaftlichen Probleme in unserem "globalen Dorf" sagte die Latinpop-Musikerin Gloria Estefan 2013 in einem Interview mit dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz: "Ich war 1992 Mitglied der 47. Generalversammlung der Vereinten Nationen. Das hat mir wirklich die Augen geöffnet... Wenn man Politik auf diesem Level sieht, realisiert man: Keiner hat eine Ahnung, was wirklich passiert. Nirgendwo. Die fliegen alle auf Sicht. Und es ist ein Wunder, dass überhaupt etwas erledigt wird in der Welt." Daran hat sich bis heute offenbar nichts geändert.

Scheubli denkt laut: Gehört Europa den Griechen?
03.02.15 
Von: Lupo Scheubli
Wie sag ich´s am besten meinem Kinde? Also: Wenn Du bei den Europäern so hohe Schulden hast, dass Du sie nicht zurückzahlen kannst, dann gehört Europa Dir. Jedenfalls glauben das die Griechen momentan und gefallen sich in der Rolle des Jagdhundes. Sie wollen uns als Großgläubiger in die Enge treiben. Dabei muss man wissen: Die Franzosen und Amerikaner nehmen gerne dazu die Rolle als Treiber ein, während die meisten Euro-Gruppen-Länder noch zögern, ob sie dabei mitmachen sollen. Es könnte ja sein, dass sie noch einmal unsere Hilfe brauchen. Also: Eigentlich müssten wir jetzt die Reißleine ziehen und aus dem Euro-Desaster aussteigen. Aber dann hätten wir ja den Schwarzen Peter. Da das Geld sowieso verloren ist, bleibt uns wohl vorerst nichts anderes übrig, als die Ramsch-Anleihen der Griechen umzuschulden, und die Fälligkeit bei den neuen Anleihen ganz zu streichen. Ein Trick, den andere Länder im letzten Jahrhundert auch schon öfter angewendet haben. Österreich hatte sogar mal eine Los-Anleihe ausgegeben, die wurde nur an diejenigen zurück gezahlt, die aus der Lostrommel gezogen wurden. Kein Witz.

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Wir bezahlen mit der Freiheit
In unserer Bezahlwelt tobt ein Krieg gegen das Bargeld. Der Wirtschaftsexperte Norbert Häring beschreibt in seinem Buch "Schönes Neues Geld", wie eine Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut. Dies geschieht weitgehend unter Umgehung demokratischer Mechanismen. Mit der Abschaffung des Bargelds und der vollständigen binären Identifizierung der Menschen in aller Welt geht deren natürliches, unabdingbares Recht auf personale Freiheit und auf Privatsphäre faktisch verloren...


 

 
 
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