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Kommentare: Tabulos, satirisch und vom Zeitgeist befreit
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Mit souveräner Kraft und einem kräftigen Schuss Humor
gegen behagliche Trägheit.

Mit Sorgfalt und Diskussionskultur
gegen gleichgeschaltetes und betreutes Denken,
gegen Herdentrieb und gegen Leichtsinn.

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Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
(Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA von 1913 - 1921)

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StierWer wagt es, dem König die Wahrheit zu sagen?
Der Narr soll es wagen!
Der König lässt jedem den Kopf abschlagen!
Das kann der Narr am besten vertragen! He, hoppla!
(Hans Scheibner: Das Narrenlied)
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Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe,
den bitte ich um Entschuldigung.
(Johannes Brahms)
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Scheubli denkt laut: Bockiges Griechenland
18.06.15 
Von: Lupo Scheubli
Also liebe Leute: Die Kanzlerin hat mir ja in der Griechen-Tragödie einen Maulkorb verpasst. Nur, was kümmert mich das. Sie müssen jetzt wissen: Wir haben im Sinne eines vereinigten Europas und im Willen der USA - zugegeben, nicht im Interesse der deutschen Steuerzahler - den Griechen seit Jahren Hunderte an Milliarden Euro hingeschoben, mit Auflagen, von denen wir alle wussten, dass sie nie eingehalten werden können. Und jetzt ist die Tsipras-Regierung derart bockig, dass wir uns alle nicht nur zum Affen gemacht haben, Juncker und Schulz voran, sondern dass wir nun endgültig in der Sackgasse gelandet sind. Im Klartext: Griechenland scheidet offiziell aus der Eurozone aus. Aber keine Sorge, der Euro bleibt dort und überall trotzdem praktisches Zahlungsmittel. Und wir werden die Übergangs-Rumpelei an den Finanzmärkten mit Einsatz der EZB schon meistern. Für die Angela ist das alles zwar nicht so schön, aber das gönne ich ihr.

Paternosterführerschein und Wahlführerschein
01.06.15 
Von: Argus Auge
In deutschen Paternostern gilt jetzt die Führerscheinpflicht: Einsteigen darf nur noch, wer zuvor geschult wurde. So fordert es die Bundesverordnung der regierungswütigen Andrea Nahles. "Proletenbagger" werden die offenen nostalgischen Fahrkabinen manchmal genannt; dabei sind sie immer noch hocheffizient und kostengünstig. Im Erdgeschoss des Hamburger Bezirksamts Eimsbüttel steht ein Klappschild mit dem Hinweis: "Paternosternutzung nur für Eingewiesene". - Es wird Zeit, dass wir einen Wahlführerschein einführen. Wer freiwillig an einer Prüfung teilnimmt und den Test nach dem Vorbild des Autoführerscheins besteht, wird mit einem offiziellen persönlichen dreifachen Stimmrecht auf Lebenszeit für alle zukünftigen Wahlen und Volksabstimmungen ausgestattet. Ob Andrea Nahles dann noch wieder gewählt wird?

Scheubli denkt laut: EU - Die Schuldenunion wird der Hebel zur Einheit.
27.05.15 
Von: Lupo Scheubli
Das G7-Treffen in Bayern wird die politische Einheit der EU mit US-Druck und über neue Staatsschulden erheblich vorantreiben. So paradox es klingen mag, wir werden die Schulden weiter in neue Höhen treiben und anschließend die Haftung dafür auf die ganze EU verteilen, weil sonst einzelne Staaten insolvent würden und die EU nicht mehr erhalten bliebe. Mit diesem Totschlagsargument werden wir die Griechen permanent mit frischem Geld über Wasser halten und sodann die Sparzwänge in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich so weit auflockern, dass die Regierungen dort nicht in Gefahr geraten. Und in Deutschland? Tja, uns liegt ja das Sparen im Blut. Und kombiniert mit der Angst vor einem Auseinanderbrechen der EU hat Angela Merkel bei unseren Bürgern sicher ein leichtes Spiel bei der Überzeugungsarbeit. Denn eins ist klar, sollten die Deutschen nicht mehr bereit sein zu zahlen und die Große Koalition nicht an den Machthebeln bleiben, vielleicht die Briten sogar noch aussteigen und die Russen Front machen, dann ständen uns Umbrüche bevor, die zu meistern uns alle überfordern dürfte. Da zahlen wir doch lieber ordentlich in die EU-Kassen und denken nicht an übermorgen, oder?

Scheubli denkt laut: Mit dem Latein nicht am Ende.
11.05.15 
Von: Lupo Scheubli
Machen wir uns nun auch öffentlich nichts mehr vor: Griechenland packt es nicht. Das Geld dort ist weg, entweder in den Privatschatullen der Griechen, oder auf Konten in der Schweiz und anderswo. Damit es irgendwie weitergeht, bleibt der Weg, dem griechischen Staat einen Eurozonen-Sonderstatus zu verpassen. Offiziell gibt es eine neue griechische Währung, aber der Euro bleibt faktisch im Lande die Hauptwährung. Ohne Ruckeleien wird der Übergang nicht abgehen. Das sieht man schon an den Kursverlusten sogar bei unseren eigenen Staatsanleihen. Aber den großen Anleihenfonds und Spekulanten dieser Welt werden wir es zeigen. Der Draghi hat freies Schussfeld für seine Geld-Kanonen. Und wir haben auch noch ein paar Gemeinheiten im Köcher. Die Zeit läuft ab.

Scheubli denkt laut: Grexit: Wir sind nicht der Sündenbock, Caren Miosga!
10.04.15 
Von: Lupo Scheubli
Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, dass ich wegen der Griechen etwas auf Tauchstation gegangen bin. Die griechische Regierung versucht ja immer noch, mich und damit Deutschland zum Sündenbock zu machen, wenn Griechenland demnächst aus der Euro-Zone fliegt. Den Gefallen werden wir ihnen nicht tun. Dazu die Nummer mit den Reparationen: Eine Unverschämtheit! Abgesehen von all dem, was wir zur "Wiedergutmachung" für die Griechen getan haben: Völkerrechtlich ist das Thema mit dem Zwei-Plus-Vier-Vertrag von 1990 endgültig abgehakt. Was manche gerne bösartig ausblenden: Die KSZE-Staaten, darunter auch Griechenland, haben diesen in Moskau unterzeichneten Vertrag anschließend in der Charta von Paris "mit großer Genugtuung" zur Kenntnis genommen. Das ist die völkerrechtlich konkludente Genehmigung des Vertragsinhalts und damit die Zustimmung auch Griechenlands. Der Zwei-Plus-Vier-Vertrag wird daher allgemein als faktischer Friedensvertrag bezeichnet. Schade, dass unsere Bundeskanzlerin sich nicht in der Lage sieht, diesen Sachverhalt unseren Bürgern klipp und klar zu machen. So dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich Caren Miosga in der Tagesschau mal wieder süffisant fragt, ob es klug ist, die griechische Forderung nach Reparationen abzulehnen. Einfach nur populistisch bis ahnungslos und auf die Leute losgelassen, diese Frau.

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