MITTWOCH, 17. OKTOBER 2018
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Kommentare: Tabulos, satirisch und vom Zeitgeist befreit
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Mit souveräner Kraft und einem kräftigen Schuss Humor
gegen behagliche Trägheit.

Mit Sorgfalt und Diskussionskultur
gegen gleichgeschaltetes und betreutes Denken,
gegen Herdentrieb und gegen Leichtsinn.

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Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
(Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA von 1913 - 1921)

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StierWer wagt es, dem König die Wahrheit zu sagen?
Der Narr soll es wagen!
Der König lässt jedem den Kopf abschlagen!
Das kann der Narr am besten vertragen! He, hoppla!
(Hans Scheibner: Das Narrenlied)
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Falls es hier jemanden gibt, den ich noch nicht beleidigt habe,
den bitte ich um Entschuldigung.
(Johannes Brahms)
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Scheubli denkt laut: Zurück zur EWU/EWG, aber wie?
03.08.15 
Von: Lupo Scheubli
Die EU, so wie wir sie uns als Deutsche vielleicht einmal erträumt haben, können wir getrost begraben. Und die anderen EU-Staaten, allen voran die Franzosen und die Engländer, hatten ja schon immer ganz eigene und andere Vorstellungen. Das konnte niemals funktionieren, wenn wir ehrlich sind. Immerhin habe ich jetzt mal wieder als Erster die Kurve gekriegt; und die deutschen Medien feiern mich als den heimlichen Kanzler. Da bin ich ganz bei ihnen. Mit den andauernden Griechenland-Problemen wird nun ja wohl spätestens allen klar, dass der undemokratische Versuch, Deutschland abzuschaffen und in ein vereintes Europa aufgehen zu lassen, idealistischer Nonsens ist. In den 1990er Jahren waren wir wesentlich besser davor: mit der Europäischen Wirtschafts-Union (vorher EWG). Nur wie kommen wir dorthin zurück, ohne uns als Politiker offen eingestehen zu müssen, dass wir seitdem auf dem Holzweg waren? Das ist die Kunscht, die nur einer beherrscht, und das bin ich, liebe Leute.

Andrea Seibel (DIE WELT) vermutet bei der Kanzlerin starke Nerven
10.07.15 
Von: Herbert Otten
Am 1. Juli 2015 veröffentlicht DIE WELT einen anhimmelnden Kommentar von Andrea Seibel. Dazu mein unveröffentlichter Leserbrief vom 2. Juli: Offenbar gelingt es der Bundeskanzlerin immer noch, Kommentatoren mit Plattitüden einzulullen. Auf die Spitze treibt Angela Merkel es mit dem von Ihnen zitierten Satz: „…Ein guter Europäer ist der, der die jeweiligen Verträge und das nationale Recht achtet…“ Sich selbst und die politisch Verantwortlichen in der EU kann sie damit nicht gemeint haben. Betrachten wir statt der schönen Worte besser das wahre Handeln und erinnern uns daran, dass die völkerrechtlichen Verträge von Maastricht und Lissabon mehrfach gebrochen wurden, dass das mit den Verträgen geschaffene Grundvertrauen in die Haltbarkeit des Euro dadurch völlig zerstört wurde, dass u.a. mit dem regelwidrigen Verlagern von Kompetenzen auf die EZB sämtliche Stabilitätsgrundsätze über Bord geworfen wurden, dass das Bundesverfassungsgericht sich nicht trauen durfte, den politisch fragwürdigen Aktionen einen Riegel vorzuschieben. Erst dadurch ist die heutige Krisensituation zustande gekommen, selbst erschaffen durch zeitschindende Aktionen der politisch Verantwortlichen in der EU, die nicht souverän genug waren, das eigene Regelwerk konsequent anzuwenden. Die Krise, aus der die Kanzlerin nun stärker herausgehen will als sie hineingegangen ist. Dazu ein früherer Satz von Angela Merkel: „2011 soll für den Euro das Jahr des Vertrauens werden". Das Vertrauen ist komplett aufgebraucht und wird mit noch so salbungsvollen Worten nicht wieder erlangt werden können.

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02.07.15 
Von: woruptoo
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02.07.15 
Von: woruptoo
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02.07.15 
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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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