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Wir bezahlen mit der Freiheit
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Wir bezahlen mit der Freiheit


In unserer Bezahlwelt tobt ein Krieg gegen das Bargeld. Der Wirtschaftsexperte Norbert Häring belegt in seinem Buch Schönes Neues Geld, wie eine Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut. Dies geschieht weitgehend unter Umgehung demokratischer Mechanismen. Mit der Abschaffung des Bargelds und der vollständigen binären Identifizierung der Menschen in aller Welt geht deren natürliches, unabdingbares Recht aufpersonale Freiheit und auf Privatsphäre faktisch verloren.


Doppelzüngige Kampagnen mit vorgeschobener menschenfreundlicher Argumentation decken ab, wie in rasantem Tempo in riesigen Datenbanken unfassbar große private Datenmengen gespeichert werden. Der grenzenlosen kommerziellen Ausnutzung und Überwachung ist somit Tür und Tor geöffnet. Totalitäre nicht mehr kontrollierbare Systeme wie die im Grauen agierenden transnationalen Schattenmächte haben bereits heute weltweit und von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt das Kommando übernommen; still und wohlwollend begleitet von den Regierungen der selbst ernannten G20-Staaten.


„Der Datenschutz ist nicht mehr zeitgemäß“, verkündete Angela Merkel im Mai 2018 mit Blick auf die Entwicklung „Künstlicher Intelligenz“. Mehr denn je aber gilt: Bargeld ist der beste Datenschutz. „Je mehr Bereiche unseres Lebens digitalisiert, beobachtet und gespeichert werden und je detaillierter die Profile sind, die damit über uns erstellt werden, desto wertvoller wird Bargeld“, resümiert Norbert Häring und hofft auf unser kluges Verhalten: „Anhänger aller politischen Richtungen und Parteien sollten sich darauf einigen können, dass ein freies Leben, mit einem unvermeidlichen Maß an Risiko und Unordnung, besser ist als die wohlgeordnete schöne neue Welt, die Washington und die Megareichen des Silicon Valley für uns gestalten wollen. Deshalb wäre das Dümmste, was die Gegner einer solchen totalitären Horrorvision tun können, sich entlang ideologischer Gräben auseinander dividieren zu lassen.“

Ein aufrüttelndes Buch, das jeder lesen sollte.




   

 
 
Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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