MITTWOCH, 17. OKTOBER 2018
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Geld-Report
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Provisionsberatung ist selten objektiv - Honorarberatung wird selten honoriert



10.11.2017: BaFin warnt vor Bitcoin und Co.
Die Finanzaufsicht BaFin warnt offiziell vor dem Kauf von Kryptowährungen im Rahmen der Initial Coin Offerings (ICOs). Solche Platzierungen bergen erhebliche Risiken, mahnt die Behörde. "ICOs sind höchst spekulative Investments. Anleger sollten sich darauf einstellen, dass auch ein Totalverlust ihrer Investition möglich ist". Nicht selten seien Betrüger am Werk.

13.09.2017: Österreich verkauft eine 100-jährige Staatsanleihe mit 2,1 Prozent Jahreszins
Die Null-Zins-Euro-Politik macht´s möglich: Österreich legt eine "Methusalem-Anleihe" in Höhe von 1 Milliarde Euro auf und bietet den Anlegern eine lächerliche Verzinsung von 2,1 Prozent p.a. Und das klappt: Lebensversicherer greifen zu, um kurzfristig ihre LV-Kunden ruhig zu stellen, bei einem Kursrisiko, das nicht von Pappe ist.


10.08.2016: Bayerische Raiffeisenbank berechnet Strafzinsen für Privatkunden
Ab September verlangt die Raiffeisenbank Gmund von ihren Privatkunden mit mehr als 100.000 € auf Giro- oder Tagesgeld-Konten ein „Verwahr-Entgelt“ von 0,4 Prozent. Josef Paul, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee: „Wir haben alle Großanleger gezielt angeschrieben und ihnen empfohlen, sich Gedanken zu machen“. Die Banken zahlen selbst 0,4 Prozent, wenn sie überschüssige Einlagen über Nacht bei der EZB parken. Auch die DZ Bank, das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken, verlangt von den angeschlossenen Instituten Zinsen. --> FAZ

16.04.2016: Altersvorsorge muss klüger werden
"Da die Merkel-Regierung opportunistisch und situativ angelegt ist und immer nur das "Dringliche" anpackt, aber selten das "Wichtige", wurde das Rentenproblem vernachlässigt." Ein Blick ins Ausland reicht, wie staatliche Förderung der Altersvorsorge effizient gestaltet werden kann...
--> Gottfried Heller, Fiduka-Depotverwaltung, in der WELT

11.12.2015: Bankberatung liegt daneben
95 Prozent der Finanzangebote gehen am Bedarf der Kunden vorbei. Das ist das katastrophale Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Wie der vzbv ermittelte, sind die Vorschläge der Banken zur Geldanlage ihrer Kunden zumeist zu teuer, zu unflexibel, zu riskant, und / oder sie bieten zu wenig Rendite. --> WELT

17.09.2015: Wohn-Riester ist dorniges Unterholz
Zuerst werden die Leute mit der Aussicht auf süße Früchte ins Gestrüpp gelockt. Am Ende kommt kaum jemand ohne Kratzer und Schrammen davon. Die Modellrechnungen sind als Wegweiser ungeeignet: Im Dickicht  der Realität versagen sie. --> Böses Erwachen ... ntv

03.08.2015: Mit Lebensversicherungen wird der Hausbau zur Falle
Ein Desaster für Häuslebauer, die auf einem Schuldenberg sitzen bleiben, wenn die als Tilgung gedachte Lebensversicherung zu wenig abwirft. Was tun, wenn Immobilien-Eigentümer in die Falle getappt sind? --> WELT

02.07.2014: Abschlussprovisionen bleiben geheim
Provisionen bei Lebensversicherungen offenlegen? Das ist vom Tisch. Verbraucherschützer laufen Sturm, Vermittler und Versichererverbände feiern. "Das ist eine Farce." --> Handelsblatt

20.06.2014: Versicherer wollen Provisionen weiter geheim halten
Die Bundesregierung plant ein Gesetz, mit dem die Versicherer gezwungen werden sollen, die Vermittlungs-Provisionen bei Lebensversicherungen offen zu legen. Kunden wüssten dann, welche Abschlussprovision der Vermittler von der Versicherungsgesellschaft erhält. Doch die Versicherungslobby wehrt sich dagegen mit fadenscheinigen Gründen. Wenn die Provisionen transparent würden, seien "zahlreiche Arbeitsplätze" bedroht. Und die Versorgung der Menschen mit bedarfsgerechten Versicherungen sei gefährdet. Dazu sagt Lars Gatschke, Referent Versicherungen von der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv): "Jetzt zeigt die Branche ihr wahres Gesicht". --> Handelsblatt

26.01.2014: Die deutsche Finanzindustrie kämpft erbittert gegen die Honorarberatung. Für sie stehen gigantische Provisionen auf dem Spiel. Das Beispiel Großbritannien zeigt, wie es fairer für Sparer laufen kann. --> WELT


09.04.2014: Risikoschutz und Geldanlage trennen
Beim Thema Altersvorsorge sind viele Verbraucher bequem. "Sie schließen eine Kapitallebensversicherung ab und vertrauen darauf, dass der Versicherer sich schon gut um das Geld kümmern wird", erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. "Solche Produkte sind aber meist teuer und unflexibel." Motto: Versicherungen als Risikoschutz - Geldanlage zur Altersvorsorge. --> ntv


12.10.2013: Viele Deutsche sind nicht bereit, für eine Finanzberatung ein Honorar von mehreren hundert Euro zu zahlen. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass sie über Provisionen an den Vermittler oft mehr zahlen als ein Honorarberater kosten würde. Der Unterschied ist, dass die Provisionen schleichend und weitgehend unbemerkt abfließen. Die Rechnung des Honorarberaters dagegen belastet das eigene Konto sofort und sichtbar. --> Handelsblatt

Wüstenrot am Pranger

19.12.12: Die Bausparkasse Wüstenrot (Wüstenrot & Württembergische Gruppe) hat hunderttausende Kunden von hoch verzinsten Verträgen in schlechtere gelockt. Für diese "Umdeckung" erhielten Vermittler 1.300 € Provision und mehr. Versicherungen agieren offenbar ähnlich. "Wenn ein Versicherer einen Kunden dazu überredet, einen Vertrag aufzulösen, um einen neuen, für den Kunden weniger günstigen Vertrag bei ihm abzuschließen, ist das ein Problem – nicht nur für die Reputation des Unternehmens", sagte Elke König, Präsidentin der Finanzaufsicht BaFin im Interview --> mit dem Handelsblatt.

 

Wie Lebensversicherungen tricksen: Kein Märchen

Geld06.12.12: "Es war einmal ein Verbraucher, der eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen hatte. Er hoffte, dass er durch den Vertrag für das Alter viel Geld zur Verfügung haben würde und seine Träume und Wünsche dann Wirklichkeit werden könnten." So beginnt eine kleine Geschichte, die Axel Kleinlein, Vorsitzender des Bundes der Versicherten, erzählt. Denn die Lebensversicherungen wollen rechtmäßige Ansprüche ihrer Kunden beschneiden. --> Handelsblatt

Versicherer durch anhaltende Niedrigzinsen in Lebensgefahr

08.11.2012: Die Bundesregierung befürchtet eine Massenflucht aus der Lebensversicherung. In einem Papier des Finanzministeriums wird die Schieflage der Institute nicht ausgeschlossen. Immer mehr Lebensversicherer können offenbar den Garantiezins nicht mehr in voller Höhe zahlen. Finanzministerium und die Finanzaufsicht BaFin wollen die Versicherer nun durch eine weitere Absenkung oder zeitweise Aussetzung des Garantiezinses entlasten. --> Handelsblatt 

Versicherer kalkulieren in der Altersvorsorge falsch

02.11.2012: Axel Kleinlein, Vorstandsvorsitzender des Bundes der Versicherten, kritisiert die Versicherungen scharf, z.B. bei der Riester-Rente die Sterbetafeln: "Die Versicherer kalkulieren damit, dass ein neugeborenes Mädchen 103 Jahre alt wird. Bei fondsgebundenen Lösungen unterstellen einige Versicherer sogar, dass heute geborene Mädchen durchschnittlich 111 Jahre alt würden. Jenseits dessen kalkulierten einige Anbieter sogar mit Lebenserwartungen von mehr als 130 Jahren." --> Interview im Handelsblatt

Kunden misstrauen ihrem Banker

28.02.2012: Eine aktuelle Umfrage der Nürnberger Puls Marktforschung unter 1.000 deutschen Bankkunden belegt: Die Mehrzahl vertraut ihrem Berater nicht mehr und informiert sich lieber selbstständig. In der akuten Finanzkrise ist das Ansehen der Banker auf einem neuen Tiefpunkt angelangt.  --> Handelsblatt 

Die beliebteste Anlageform: Das eigene Haus - die eigene Wohnung 

13.02.2012: Privatanleger wollen vor allem Sicherheit, wie nun auch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt hat. Wohnungseigentum, Bausparvertrag und betriebliche Altersvorsorge sind die attraktivsten Anlageformen. 77 % der Befragten halten eine Investition in die eigene Immobilie für attraktiv. Aber auch Gold und das klassische Sparbuch spielen eine wichtige Rolle.
 

Die Deutschen konsumieren lieber statt zu sparen 

Euro 2-00127.01.2012: "Warum noch Geld fürs Alter zurücklegen, wenn sowieso alles unsicher ist?" Laut einer Studie des Instituts Allensbach im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beunruhigt die Staatsschuldenkrise in Euroland die Bürger zunehmend. Auch bei ihrer Altersvorsorge nimmt das Gefühl der Planungsunsicherheit zu. Besonders die Kapital-Lebensversicherung gerät unter die Räder. Für gutes Essen, Wohnung, Einrichtung, Reisen, Kleidung, Gesundheit, Wellness und Hobbys verkonsumieren die meisten Deutschen ihr Geld lieber heute und genießen die Gegenwart. --> WELT

Wie erkennt man einen guten Berater?

19.01.2012: "Um wie viel soll es denn bei Ihnen gehen? Wer eine solche Frage am Schalter zu hören bekommt, sollte gleich das Weite suchen. Denn hier will der Banker offensichtlich nur prüfen, ob sich die Beratung lohnt oder ob man den Kunden gleich abfertigen kann. Ein guter Berater (Verkäufer) spricht mit Ihnen nicht unter allgemeiner Anteilnahme über Geld, sondern unter vier Augen und Ohren." --> Handelsblatt

Deutsche interessieren sich kaum für Wirtschaft und Finanzen

06.12.2011: Der Wissensstand zu Finanzwissen und Finanzplanungskompetenz sinkt immer weiter ab. Das hat das Mannheimer Ipsos-Institut herausgefunden; in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Und das in dieser krisenhaften Zeit, in der die Geldanlage zum Tanz auf dem Vulkan geworden ist. Nur wer seine Geschäfte selbst in die Hand nimmt, kann vernünftige Anlageentscheidungen treffen. --> Deutsche schauen einfach weg --> WELT

Anleger zahlen schon längst für die Euro-Krise

13.11.2011: Anleger sitzen in der Falle. Ihr Geld arbeitet nicht mehr für sie. Besonders betroffen: Lebensversicherungen und Investmentfonds. Aber auch mit vermeintlich sicheren Geldanlagen entkommt niemand der Inflationsfalle: Die Preissteigerungen liegen deutlich über den Zinssätzen (negativer Realzins). --> WELT

Wenn Börsenbullen anderen einen Bären aufbinden

Es ist wichtig, dass man sich insbesondere aus Quellen informiert, die keinerlei Produkte oder Finanzmarktransaktionen anbieten. An diese Erkenntnis haben wir auch geglaubt, als wir mit unserer unabhängigen Beratungsfirma begonnen haben. Ich denke, die Leute werden vermehrt durchschauen, dass das, was die einzelnen Banken, die Broker, die Unternehmen und auch die Regierungen ihnen erzählen, letztlich immer interessengeleitet ist.
(Klaus Wellershoff, CEO bei Wellershoff & Partners; Interview in der --> NZZ)

Wenn Geldscheine nur noch Tapete sind

05.07.2011: Fondsmanger Marc Faber hält die Kaufkraft von Dollar und Euro für gefährdet und glaubt, dass Anleger langfristig besser gestellt sein werden, wenn sie ihr Geld in Aktien und Edelmetallen investieren, statt es in Staatsanleihen und Bankeinlagen zu "Null Zinsen" anzulegen. --> WELT 

Problematisches Investmentbanking

Göhrde-ElchEin System, in dem man Schulden verleiht und Kredite aufnimmt, um Kredite zu kaufen, die man wiederum verkaufen kann, um durch Schulden anderer abgesicherte Kredite auszugeben, ist mir persönlich zu unübersichtlich. Mathematisch mag minus mal minus plus ergeben. Unsere Banker haben aber übersehen, dass im Geldwesen minus und minus gemeinhin nicht multipliziert, sondern addiert wird. Das heißt: Mit Schulden kann man keine Schulden abbezahlen.
(Dieter Nuhr: Der ultimative Ratgeber für Alles, Seite 192, Köln 2011)
 
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Sie können auch im Archiv der Geld-Reports recherchieren: Recherche.


   

 
 
Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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