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Mini-Bargeld lachtDenken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. 
(Henry Ford) 

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IKB
01.04.08, wurde am 03.04.08 bearbeitet  
Von: Steuerzahler Nr. 93714
Frage: Die IKB ist pleite, pleiter gehts nicht mehr. Und trotzdem wird sie mit Hlfe von Steuermilliarden am Leben erhalten. Jeder kleine Handwerker müsste Insolvenz anmelden, wenn er Fehler gemacht hat und überschuldet ist. Warum nicht die IKB? Ich versteh die Welt nicht mehr.

Antwort:

Die IKB gehört über die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW mittelbar dem Staat und wird von der Muttergesellschaft KfW kontrolliert. Aber auch ein Abteilungsleiter aus dem Finanzministerium sitzt im Aufsichtsrat. Im Verwaltungsrat der KfW sitzen 32 Personen, die von dem Bankgeschäft mehr oder weniger verstehen. Dazu gehören Wirtschaftsminister Glos, Finanzminister Steinbrück, Außenminister Steinmeier, aber auch so bankerfahrene Leute wie Lafontaine und Stiegler. Sie alle hätten sich öffentlich eingestehen müssen, dass sie versagt haben. - Damit überhaupt noch wirtschaftlich vernünftige Entscheidungen getroffen werden, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, dass Politiker für ihre Taten und Untaten persönlich in die Haftung genommen werden.

Setzt sich die Aktienkrise fort?
23.01.08 
Von: Dietrich
Frage: Sie haben bereits seit November letzten Jahres auf die Gefahren der amerikanischen Immobilienkrise für die Finanzmärkte hingewiesen. Nun ist an den Börsen weltweit passiert, was vorhersehbar war. Aber wie geht es weiter?

Antwort:

Wir haben leider noch nicht alle Risiken gesehen. Beunruhigend ist, dass manche Finanzhäuser noch keinen vollständigen Überblick haben, weil die Kredit- und Wertpapierrisiken zum Teil in ausgelagerten Gesellschaften schlummern und dort nicht immer fachgerecht bewertet wurden. In diesem Jahr sollten private Anleger besser auf Nummer Sicher gehen und abwarten, bis sich die Märkte auf fundiertem Niveau wieder gefestigt haben.

Finanzkrise
25.11.07 
Von: Adi Vent
Frage: In den Zeitungen wird immer wieder auf die Immobilienkrisen in den USA und anderswo hingewiesen. Halten Sie es für möglich, dass wir vor einer internationalen Finanzkrise stehen?

Antwort:

Darüber wird in Finanz- und Börsenkreisen am liebsten nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, um die Anleger nicht zu verunsichern. Dass dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht, ist teilweise verständlich, wenn man bedenkt, dass gleichförmiges Börsenverhalten zu krisenhaften Verwerfungen führen kann. Andererseits ist Ihre Frage sehr berechtigt. Wir können uns momentan nicht vorstellen, wie schlimm die Folgen wären, wenn das letzte Vertrauen in die Märkte, in den US-Dollar und in die international stabilisierend wirkenden Zentralbanken verloren ginge. Dass in der vergangenen Woche erstmals der Handel am bis dahin äußerst liquiden Markt sicher geltender Jumbo-Pfandbriefe eingestellt werden musste, ist ein böses Zeichen. 

Inflationsschutz
18.10.07 
Von: Fritz Wilfried
Frage: Wie kann ich mich als Anleger vor der Inflation schützen?

Antwort:

Grundsätzlich trifft die Inflation jeden Anleger. Sein Vermögen verliert an Wert. Wer für das Alter vorsorgt, kann sich später von dem Ersparten weniger leisten als zu dem Zeitpunkt, an dem er das Geld angelegt hat, statt es zu konsumieren. Umgekehrt gelten Schuldner als die Gewinner von allgemeinen Teuerungen. Wer sein Geld heute z.B. für Anschaffungen ausgibt oder dafür sogar Kredite aufnimmt, bekommt mehr dafür als später. Da es nun aber ohne Altersvorsorge nicht geht, muss der Anleger versuchen, am Markt eine Verzinsung zu erzielen, die dauerhaft über der vermutlichen zukünftigen Inflationsrate liegt. Manche Anleger bevorzugen werterhaltende Anlagewerte wie Gold, Silber, Immobilien oder Aktien. Doch die Rechnung geht nicht immer auf. Neuerdings sind so genannte geldwertgesicherte Anleihen auf dem Markt. Sie bieten eine Verzinsung plus Inflationsausgleich an. Allerdings lassen sich die Anbieter diesen Schutz bezahlen, der zurzeit bei jährlich 2,1% liegt. Erst wenn die Inflationsrate dauerhaft höher sein sollte, lohnt sich das für den Anleger. Es bleibt dabei: der beste Schutz für Anleger sind stabile Preise und geringe Inflationsraten.

Gezillmerter Vertrag
20.08.07 
Von: Selma
Frage: Woran erkennte man einen gezillmerten Vertrag?

Antwort:

"Gezillmerte" Verträge gab es ursprünglich nur bei Lebens- und Rentenversicherungen. Jetzt werden oftmals auch Fondsverträge "gezillmert", das heißt, die Kosten des Vertriebs (hauptsächlich die Vertreter-Provisionen) werden aus den ersten Sparraten des Kunden bezahlt (siehe auch Anfrage vom 14.02.2005). Erst danach werden die Sparbeiträge der Kunden tatsächlich angelegt. - Banken und Versicherungen sind mittlerweile verpflichtet, über die Höhe der Kosten und die Art und Weise der Begleichung Auskunft zu geben. Fazit: Vor der Unterschrift zunächst die Kosten erfragen und um schriftliche Anwort bitten, damit man im Ernstfall beweisfähig ist.


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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
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