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Fragen & Antworten
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Mini-Bargeld lachtDenken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. 
(Henry Ford) 

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Wenn Sie Ihre Frage abgeschickt haben, werden wir sie so schnell wie möglich beantworten und freischalten.

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Was soll ich mit meiner Kapital-Lebensversicherung anstellen?
29.10.08 
Von: Versicherungsfrager
Frage: Ich habe vor 10 Jahren eine Kapital-Lebensversicherung auf 12 Jahre abgeschlossen und regelmäßig angespart. Nun ist die Finanzkrise noch immer nicht bewältigt und die Wirtschaftskrise kommt. Ich könnte die monatliche Sparrate von € 200 dringend gebrauchen. Und das Geld aus der Lebensversicherung auch. Was raten Sie mir?

Antwort:

Da die Lebensversicherung "nur noch" zwei Jahre läuft, sollten Sie sie auf keinen Fall kündigen. Denn dann würden Sie die Ansprüche auf die Überschussbeteiligung verlieren. Außerdem verlören sie den Anteil an den Bewertungsreserven, die seit 2008 an die Versicherten bei Endfälligkeit auszukehren sind. Es mag sein, dass dann wegen der Finanzkrise keine Bewertungsreserven mehr bei Ihrer Versicherung vorhanden sind, aber das ist kein Kündigungsgrund. Ich rate Ihnen auch von einem Verkauf der Versicherung ab, weil das für Sie unrentabel ist. Wenn Sie auf das Geld der monatlichen Rate dringend anderweitig angewiesen sind, könnten Sie die Versicherung beitragsfrei stellen. Damit frieren Sie praktisch den heutigen Zustand ein und verlieren keine Ansprüche.  Dies ist eine allgemeine Auskunft. Genaueres lässt sich nur in Kenntnis Ihrer Gesamtsituation sagen.

Haben Zertifikate noch eine Zukunft?
27.10.08 
Von: A. Leger
Frage: Sie sagen, dass Tages- und Termingelder bei guten Banken und mit einer Verzinsung von mehr als 4 % unter den Gesichtspunkten "Sicherheit, Liquidität, Rendite und Einfachheit" kaum zu schlagen sind. Glauben Sie, dass Zertifikate überhaupt noch eine Zukunft haben?

Antwort:

Zertifikate haben eine Zukunft. Zum Beispiel werden sich ganz einfache - auch für Normalanleger verständliche - Indexzertifikate auf den DAX, von guten Banken emittiert, durchaus als "Beimischung" für die Geldanlage eignen, sobald Ruhe an den Märkten eingekehrt ist und dem DAX wieder eine Bewegung nach oben zugetraut wird. Auch so genannte Discount-Zertifikate werden für konservativ ausgerichtete Anleger, die sich mit Zertifikaten auskennen, in gewissem Umfang Sinn machen. Zertifikate mit ausgeprägtem Wett-Charakter dagegen sind nur etwas für Spielbanker.

Lebensversicherung mit Fondssparplan
17.10.08 
Von: D. Ahrens
Frage: Ich habe vor drei Jahren eine Lebensversicherung mit einem Fondssparplan abgeschlossen und zahle monatlich 200 € ein. Nun muss ich mitansehen, dass ich praktisch noch gar nichts auf der hohen Kante habe, obwohl ich doch schon 7.000 € eingezahlt habe. Was soll ich jetzt bloß tun?

Antwort:

Legen Sie die Versicherung erst einmal still. Richten Sie dann ein mit mindestens 4 % verzinsliches Tagesgeldkonto bei Ihrer Bank ein. Zahlen Sie darauf monatlich die 200 € ein (am besten per Dauerauftrag). Falls Sie den Versicherungsschutz Ihrer stillgelegten Versicherung benötigen, schließen Sie eine Risikolebensversicherung ab. Für eine verbindliche Auskunft und eine Gesamtplanung Ihrer Finanzen rufen Sie uns einfach an. 0151-11655080.

Abgeltungssteuer: Wie soll ich vorgehen?
02.08.08, wurde am 03.08.08 bearbeitet  
Von: D. Geldermann
Frage: In der Presse lese ich viel darüber, wie man die ab Januar nächsten Jahres geltende Abgeltungssteuer am besten vermeiden kann. Ich traue den Tipps nicht über den Weg. Was raten Sie mir?

Antwort:

Ihr Misstrauen ist berechtigt. Die Steuer sollte bei der Anlageentscheidung nicht die erste Rolle spielen. Zunächst geht es darum, die nach Ihren Vorstellungen richtige Anlageform zu finden. Hierbei stehen die Aspekte der Rentabilität, der Liquidität und der Sicherheit im Vordergrund. Erst dann mögen steuerliche Faktoren Einfluss nehmen auf Ihre Entscheidung. Für Privatanleger erinnert der Versuch, Steuern sparen zu wollen, oft an die Geschichte vom Hasen und dem Igel. Im Zweifel zahlen Sie besser 25 % Abgeltungssteuer, als sich in unnötige unrentable Anlagen zu begeben. Wenn 75 % Ihrer Kapitaleinkünfte bei Ihnen verbleiben, ist das doch nicht schlecht. Wie würden wir uns freuen, wenn das bei unseren Arbeitseinkommen auch so wäre.

Schulden gegen Inflation?
11.07.08, wurde am 12.07.08 bearbeitet  
Von: V. Michel
Frage: Wenn ich Ihre Info über den Inflationsschutz richtig interpretiere, raten Sie zur Schuldenaufnahme, statt Geld anzulegen?

Antwort:

Hohe Schulden und nur wenig Vermögen zu haben, das kann sich nur jemand leisten, dessen anderweitige Einnahmen stets ausreichen, um die Schulden zu bedienen. Ausnahme: Der Staat. Für ihn haften die Bürger als Steuerzahler. Als privater Anleger, der für sein Alter vorsorgen will und muss, kommen Sie nicht daran vorbei, eine Vermögensbasis aufzubauen. Folglich bleibt Ihnen die Rolle nicht erspart, unter der hohen Geldentwertung zu leiden. Das schließt aber ein geschicktes Anlageverhalten nicht aus, um die Inflationsblessuren in Grenzen zu halten.


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