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Mini-Bargeld lachtDenken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. 
(Henry Ford) 

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Gehören Aktien noch ins Portfolio? --> Vola-Stripping
26.08.11 
Von: Anleger
Frage: Knapp 100.000 Euro habe ich über Jahre hinweg in Aktien investiert. Erfolgreich war ich nicht. Nach den jüngsten Kursverlusten ist die Bilanz traurig: Der Kurswert des Aktiendepots liegt nur noch bei 72.000 Euro. Besonders ärgere ich mich über die großen täglichen Kursschwankungen. Ruhig schlafen kann ich bei den täglichen Krisenberichten nicht. Am liebsten würde ich sämtliche Aktien verkaufen und in Gold investieren. Das hätte ich schon vor Jahren tun sollen. Was meinen Sie?

Antwort:

Einen genauen Rat kann ich Ihnen nur bei Kenntnis Ihrer gesamten finanziellen Situation geben. Generell: Die Kursschwankungen (Volatilitäten, kurz: Vola) an den Aktienmärkten sind nichts für schwache Gemüter. Kleinanleger sind auf den Aktienmärkten fehl am Platz. Sie können gegen die Platzhirsche nur verlieren, die mit "Vola-Stripping" Kursschwankungen in jeder Marktphase für sich ausnutzen. Das Dumme für viele Kleinanleger ist, dass sie oftmals über Fondsverträge indirekt zu den Verlierern des "Vola-Strippings" gehören, ohne es zu merken.

Warum so wenig Geld?
18.02.11 
Von: Nachfrager
Frage: “Schön, die Phönizier haben das Geld erfunden. Aber warum so wenig?” Das fragte der am 7. Dezember 1801 in Wien geborene Dramatiker und Satiriker Johann Nepomuk Nestroy. Gibt es außer Schmunzeln wirklich keine Anworten?

Antwort:

Doch, sogar ganz aktuelle: Manche Finanzexperten und Politker finden auch, dass es mehr Geld geben sollte. So z.B. der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, Professor an der Harvard University. Er sagte auf dem Wirtschaftsforum in Davos, Europa solle wie die USA mit "quantitativer Geldlockerung" die Staatsschulden per Inflation entwerten. Und die US-Notenbank FED wie auch die EZB in Frankfurt handeln bereits so: Sie drucken viel frisches Geld und pumpen es in die Finanzmärkte. Von dort fließt es u.a. in die Aktien-, Immobilien- und Rohstoffmärkte. Die expansive Geldmengenpolitik wirkt also bereits kräftig auf die Preise. Formel: Mehr Geld = höhere Preise.

Lohnt sich eine Lebensversicherung als Altersvorsorge?
27.12.10 
Von: L. Apelt
Frage: Ich bin 35 Jahre alt, verdiene gut, habe aber für später bisher nichts angespart. Ein Bekannter empfiehlt mir, eine Kapital-Lebensversicherung abzuschließen. Ich habe aber gelesen, dass der Garantiezins von 2,25% auf 1,75% gesenkt werden soll. Lohnt sich dann überhaupt noch eine Geldanlage bei einem Versicherer?

Antwort:

Den Garantiezins gibt es nur auf den Sparanteil der Versicherung, nicht auf den gesamten Beitrag. Vorher werden die Kosten für Provisionen, Verwaltung und den Todesfallschutz abgezogen. Wie hoch die Kosten sind und wieviel für die Kapitalanlage verbleibt, verraten die Versicherer nicht. Außerdem ist ungewiss, ob sie zukünftig noch überschüssige Renditen erwirtschaften, die am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt werden könnten. Wahrscheinlicher ist, dass die Erträge nicht mehr reichen werden, um die Kosten abzudecken. Versicherte bekommen dann sogar weniger zurück als sie je eingezahlt haben. Hinzu kommt, dass die Anleger besonders dann viel Geld verlieren, wenn sie Versicherungsverträge vorzeitig kündigen. Fazit: Legen Sie Ihr Geld anders besser an und schließen Sie bei Bedarf für den Todesfallschutz eine Risiko-Lebens- versicherung ab. 

Wie vergleiche ich Baufinanzierungen?
17.11.10 
Von: Bauherr
Frage: Stimmt es, dass sich Baukredite nicht mehr mit dem Effektivzins vergleichen lassen? Wie kann ich verschiedene Angebote denn sonst aneinander messen?

Antwort:

Der Effektivzins hat leider seine Aussagefähigkeit verloren. Das liegt an der neuen Verbraucherkredit-Richtlinie. Sie schreibt die Angabe des Effektivzinses für die gesamte Laufzeit des Immobilienkredits vor. Meist also über den Zeitraum hinaus, für den die Zinsen festgeschrieben wurden. Nun muss die Bank in die Zukunft blicken können und heute bereits den Zinssatz kennen, der z.B. nach einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren gilt; und zwar bis zur endgültigen Rückzahlung. Da das niemand kann, nimmt man den Zinssatz, der heute dafür gelten würde. Das ähnelt dem Lesen im Kaffeesatz. - Was können Sie tun? Vergleichen Sie nur Gleiches mit Gleichem. Also: gleiche Kredithöhe, gleiche Zinsfestschreibungszeit, gleicher Anfangstilgungssatz. Und dann sehen Sie sich die jeweilige Restschuld am Ende der Zinsfestschreibung an. Das Angebot mit der geringsten Restschuld ist nach der Papierform das Beste. Ich rate Ihnen, einen Experten hinzuzuziehen. Eine Baufinanzierung ist zu bedeutsam, die Fehlergefahr sehr groß, und der Weg von Kreditlaien zu Kredithaien recht kurz.

Mehrwertsteuer auf Gold?
28.06.10 
Von: Edel Metall
Frage: Bisher kann man Goldmünzen und -barren mehrwertsteuerfrei kaufen, während z.B. bei Platin und Silber der normale Mehrwertsteuersatz berechnet wird. Könnte es sein, dass die Ausnahme für Gold bald aufgehoben wird?

Antwort:

Gold gilt fiskalisch als Zahlungsmittel und ist deshalb von der Mehrwert- steuer befreit. Das sollte so bleiben. Besonders in krisenhaften Zeiten wie heute wird der Wert von Papierwährungen mehr und mehr in Frage gestellt, wie sich an der Entwicklung des Goldpreises leicht ablesen lässt.


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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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