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Mini-Bargeld lachtDenken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. 
(Henry Ford) 

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Wenn Sie Ihre Frage abgeschickt haben, werden wir sie so schnell wie möglich beantworten und freischalten.

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Banken im Stress?
30.07.16 
Von: Bedo B.
Frage: Nach den Ergebnissen des diesjährigen EU-weiten Stresstests zeigen sich die europäischen Finanzinstitute relativ solide und besser kapitalisiert als 2014. Bildet dieser Stresstest der Aufsichtsbehörden wirklich eine widerstandsfähige europäische Bankenlandschaft ab, oder wird der Öffentlichkeit nur eine weitere Beruhigungspille verabreicht?

Antwort:

Das europäische Bankensystem ist krank. Daran ändern die Resultate des aktuellen Stresstest nichts. Viele Banken sind seit der Finanzkrise und der mit der Staatsschuldenkrise verbundenen Nullzins-Politik der EZB nicht mehr in der Lage, ihre Kapitalkosten zu verdienen. Ihre Geschäftsmodelle funktionieren oftmals nicht mehr. Großbanken haben zudem immer noch zu viele problematische Posten und notleidende Kredite in ihren Büchern.

Darüber hinaus hat der Stresstest das derzeit drängendste Problem, die negativen Zinsen, ausgeklammert. Abschläge (Haircuts) auf Staatsanleihen wurden nur im geringen Umfang simuliert.

So lange die EU große Finanzhäuser stützt und mit staatlicher Hilfe rekapitalisiert oder regulatorisch schützt, werden die Steuerzahler letztlich für alles einstehen müssen. Die unselige Verflechtung von überschuldeten Staaten und kranken Banken kann so kein gutes Ende nehmen. Der Stresstest vermittelt eine trügerische Sicherheit ohne Substanz.

Was ist in dreißig Jahren, wenn ich Mitte sechzig bin?
05.12.13 
Von: Melanie Mühl; Titeltext, entnommen der FAZ
Frage: "In zwanzig Jahren werden wir uns fragen, warum wir eigentlich alle so arm sind“, sagt der Vermögensverwalter. Viele fragen sich das jetzt schon. Ich frage ihn, was ich tun kann. "Besitzen Sie eine Immobilie?“ – "Nein.“ – "Erben Sie?“ – "Nein.“ - "Dann stehen Sie ziemlich schlecht da. Sie werden später eine Mini-Rente beziehen. Sparen Sie." Ich kann es schon nicht mehr hören: "Sie müssen für Ihr Alter vorsorgen.“ Wie denn?

Antwort:

Besser einen Honorarberater fragen.

Defizitabbau: Das große Missverständnis?
04.05.13 
Von: Weingärtner
Frage: Keine Euro-Rettung ohne Bedingungen. Eine lautet: Defizitabbau. Was ist damit gemeint? Weniger neue Schulden oder Schuldenabbau?

Antwort:

Die Regierungen der Euro-Länder verbinden mit dem Begriff "Defizitabbau" die Verringerung der staatlichen Neuschulden im Jahr. Die schon bestehenden Schulden werden somit nicht abgebaut, sondern es kommen noch neue hinzu, allerdings nicht mehr so viele wie in den Jahren davor, wenn es denn klappt. Der Defizitabbau hat bei der oftmals fehlenden Wettbewerbsfähigkeit einiger Südländer eher Marketingqualität. Aber auch die Nordländer einschließlich Deutschland verschulden sich in konjunkturell passabler Lage weiter. Dass diese Entwicklung für den Euro in einer Sackgasse endet, liegt auf der Hand.

Wie können wir die Finanzkrise in der Euro-Zone lösen?
31.01.13 
Von: Rusticus
Frage: Bei aller Kritik ist leider weit und breit kein überzeugender Lösungsvorschlag zu sehen. Oder kennen Sie ein Modell für die aktuelle Lage, für das man sich stark machen sollte?

Antwort:

Eine zukunftsträchtige, wirtschaftlich tragfähige, überzeugende und politisch machbare Lösung hat Thilo Sarrazin vorgeschlagen:
* Rückkehr zur Vertragstreue und zum No-Bail-Out-Prinzip
*
Rückkehr zur Eigenverantwortlichkeit der Euroländer 
   (was auch einen freiwilligen Austritt aus der Eurozone bedeuten kann)
* Eingegangene Hilfszusagen erfüllen, aber keine weiteren Garantien oder Haushaltshilfen
* Begrenzung der Transferströme auf Mittel der EU-Strukturfonds

Dieses Konzept ist zugegeben nicht spektakulär, erscheint aber zielführender und pragmatischer als der Weg nach „mehr Europa“, mit neuen Transferzahlungen, die die Schulden der Euroländer erhöhen,  aber nicht die Ursachen der Finanzkrise bekämpfen. Doch politisch ist dieser Weg offenbar mehrheitlich nicht gewollt. Daher werden ernsthafte, machbare Lösungsvorschläge auch kaum öffentlich diskutiert bzw. ignoriert.

Solutions
09.11.11 
Von: GTFY
Frage: It's great to read something that's both enjoyable and provides pragmatical solutions.

Antwort:

Danke.


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Bundessteuergesetzbuch
Paul Kirchhof, Verfassungs- und Steuerexperte ("Der Professor aus Heidelberg"), hat ein einfaches, gerechtes und komplettes Steuer-Reformwerk vorgelegt. Mit einem Expertenteam enststand in jahrelanger und mühevoller Kleinarbeit und mit realen Stresstests ein Reformvorschlag, der diesen Namen redlich verdient: Nur noch vier Steuerarten statt 30; einheitliche Steuersätze mit passenden Freibeträgen für geringe Einkommen, Wegfall von 534 Steuerprivilegien. Gewinner: Die vielen anständigen Steuerbürger. Verlierer: Die Steuertüftler und deren Helfer. Das Bundessteuer-Gesetzbuch ist im Verlag C.F. Müller erschienen, 1306 Seiten, 139,95 €.


 

 
 
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